Telekom: „Billig-Flatrate hat keinen Sinn“

Unternehmen widerspricht Äußerungen der Initiative IoT

Die Deutsche Telekom (Börse Frankfurt: DTE) hat den Äußerungen der Inititative „Internet ohne Taktung“ widersprochen, nach denen sie doch keine Flatrate bringen wolle. „Meine Worte sind vollkommen aus dem Kontext gerissen und dadurch sinnentstellend wiedergegeben worden“, erklärt Telekom-Sprecher Ulrich Lissek gegenüber ZDNet.

Die Initiative hatte Lissek mit den Worten zitiert, dass es in Deutschland „aufgrund vermeintlicher Kapazitätsengpässe keine Flatrate geben könne“ (ZDNet berichtete). Dem widerspricht der Sprecher entschieden. „Natürlich halten wir an unseren Flatrate-Plänen fest“. Die Telekom wehre sich lediglich gegen Billig-Flatrates, die auf Kosten der Infrastruktur gingen.

„Unsere Grundüberzeugung ist nach wie vor: Eine Flatrate wie in den USA hat keinen Sinn. Lediglich 30 oder 40 Mark zu verlangen und dafür nicht mehr Netzinvestitionen zu tätigen, ist mittel- und langfristig kontraproduktiv“, so Lissek. Sein Unternehmen wolle eine „nutzerorientierte Flatrate“ bieten. Im Vordergrund stünden dabei nicht allein „attraktive Tarifangebote, sondern auch gute Durchsatzraten und eine konstante Erreichbarkeit“. Damit stellt sich die Telekom gegen die Initiative IoT (www.ungetaktet.de), die einen Pauschalpreis unter 50 Mark verlangt.

Seine Flatrate-Pläne will der Ex-Monopolist in wenigen Wochen präzisieren. Die „Full-Flatrate“ soll nach Angaben des Unternehmens unter 100 Mark kosten. Außerdem soll es eine „Sonntags-Flatrate“ für ISDN-Kunden, eine „Schüler-Flatrate“ sowie einen preiswerten, aber durchsatzarmen Dauerzugang über den D-Kanal geben.

Kontakt:
Deutsche Telekom, Tel.: 0800-3300700
Initiative Internet ohne Taktung, Tel.: 030/34651300

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