Compaq-Chef: PCs werden unsichtbar

Auf der Telecom 99 entwirft Capellas sein Bild der High-Tech-Zukunft

Der Chef des Computerherstellers Compaq (Börse Frankfurt: CPQ), Michael Capellas, entwarf in einer Ansprache auf der Telecom 99 in Genf sein Bild von der Zukunft der IT-Industrie: Telekommunikations- und Informationstechnik werden dann verschmolzen sein.

Anwender nutzen winzig kleine Kreuzungen aus Handy und Rechner, um sich ins Netz einzuloggen, oder vielmehr, „um sich vom Netz finden zu lassen“. Laut Capellas ist der Mensch der nahen Zukunft ununterbrochen online.

Für Telekommunikationsunternehmen sieht er wenig Aussicht auf weiter wachsende Gewinne: Zwar forderten die Kunden der kommenden Jahre höchste Zuverlässigkeit, sie seien aber kaum bereit, dafür auch mehr zu bezahlen.

Capellas macht sich immer mehr als Visionär der PC-Industrie einen Namen. Bereits auf einer Konferenz des Marktforschungsunternehmens International Data Corp. (IDC) Mitte September in Paris erklärte er, sein Unternehmen wolle nur noch „wirklich coolen Stoff herauszubringen“. Compaq wolle nichts weniger als die Neudefinition des PCs in Angriff nehmen.

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