Neuer „iMac“-Nachbau in Japan

Wahrscheinlich von E-Machines

Nachdem Apple die koreanische Firma Future Power und Daewoo wegen des „iMac“-ähnlichen Billig-PC-Nachbaus „E-Power“ verklagt hat, wagt sich jetzt ein neuer Nachbauer auf den Markt. In Japan hat offensichtlich die Firma E-Machines einen „E-One“ genannten „iMac“-Klon herausgebracht.

Er hat das gleiche transparente blau-weiße Äußere und ähnliche Abmessungen wie das Apple-Erfolgsmodell. Im Inneren arbeiten ein 433-MHz-Celeron-Chip, 64 MByte Arbeitsspeicher, eine 8,4 GByte große Festplatte und ein 56,6-k-Modem. Der Computer kostet rund 1070 Dollar.

Das Gerät wird von der japanischen Firma Sotec verkauft, der Name des PCs und das Logo „E-Machines“ deuten aber auf den Hersteller der Billig-PCs hin. Die Firma wollte keinen Kommentar abgeben.

E-Machines ist ein Joint-venture von Koreas PC-Gigant Trigem und dem Bildschirmhersteller Korean Data Systems. America Online (AOL; Börse Frankfurt: AOL) hat sich vor kurzem bei dem Hersteller von Billig-PCs eingekauft.

„Es gibt ein Universum von Original-Designs, die Future Power und Daewoo für ihre Computer hätten verwenden können, stattdessen haben sie sich dafür entschieden, das Apple-Design zu kopieren“, beklagte sich Apples Interims-Chef Steve Jobs beim Nachbau von Future Power. Deshalb werde man das Design auch jetzt vehement juristisch verteidigen.

Kontakt: Apple Computer, Tel.: 089/996400

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