„System-on-a-Chip“: IBM meldet Durchbruch

50 Prozent geringere Entwicklungsdauer und -kosten durch "Coreconnect"

IBM (Börse Frankfurt: IBM) hat nach eigenen Angaben eine „On-chip“-Bustechnik namens
„Coreconnect“ entwickelt, die verschiedene Chipfunktionen (sogenannten „Cores“)
zu einem „Superchip“ zusammensetzt. Als erstes sei mit der neuen Methode ein
Mikroprozessor auf PowerPC-Basis erstellt worden, so IBM.

Da die Hersteller in der Vergangenheit unterschiedliche Bustechnologien
einsetzten, waren die verschiedenen Chipfunktionen untereinander nicht
kompatibel. IBM schlägt nun seine neue Technik als Standard vor. Die
technischen Daten dazu seien frei zugänglich und die Lizenz dafür gratis.

Unter Einsatz der neuen Technik will IBM außerdem eine Serie vorkonfigurierter
„Superstructures“ anbieten. Dabei handelt es sich um integrierte Schaltungen,
die speziell für bestimmte Anwendungen entwickelt werden und bereits zahlreiche
oft benötigte Funktionen beinhalten. Sind weitere Funktionen erforderlich,
lasse sich die neue Superstructure-Baureihe an die Anforderungen von Kunden
anpassen, ohne daß mit der Entwicklung eines völlig neuen Chips begonnen werden
müsse. Das soll bei einem Spezialchip bis zu 50 Prozent des gesamten
Entwicklungsprozesses einsparen.

Kontakt: IBM, Tel.: 07031/160

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