Mannesmann: Telefonieren wird noch billiger

Ende der Preisspirale noch nicht in Sicht

Der Mannesmann-Arcor-Vorstandsvorsitzende Harald Stöber hat Aussagen von Mobilcom-Chef Gerhard Schmid widersprochen, wonach die Telefontarife nicht mehr weiter fallen würden. Stöber im Frankfurter Presseclub: „Daß das Preisthema tot ist, ist falsch“.

Das Purzeln der Preise wird nach seiner Ansicht noch das ganze Jahr über andauern. Eine Konsolidierung der Tarife erwartet er erst für das Jahr 2000.

In den kommenden Jahren werde sich die Zahl der Wettbewerber drastisch reduzieren. Stöber rechnet damit, daß drei bis vier Unternehmen mit eigener Netzinfrastruktur sowie vier bis fünf Gesellschaften, die Leitungen anmieten und Minuten verkaufen, übrigbleiben. Auch einige lokale Ortsnetzanbieter könnten überleben.

Mobilcom-Chef Schmid hatte Anfang des Jahres in einer Sendung des Fernsehsenders ntv gesagt, der Preiskampf sei bald beendet, noch weiter könnten die Tarife kaum sinken. Auch der Mobilcom-Sprecher Stefan Arlt verkündete gegenüber ZDNet: „1999 wird das Rennen auf dem Telekommarkt nicht über den Preis ausgetragen.“

Mobilcom denke ständig über „innovative Wege“ nach, Telefonkunden zu werben, erklärte Arlt weiter. Auch Bargeld-Geschenke für Neukunden, Gebührengutschriften und Verlosungen seien vorstellbar.

Kontakt: Mannesmann, Tel.: 0211/8200

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