IBM steckt 200 Millionen Euro in CHS

Waren Gerüchte um bevorstehenden CHS-Bankrott unbegründet?

IBMs Finanzierungsservice IBM Global Financing verpaßt der Europa-Abteilung des international tätigen Distributors CHS eine Finanzspritze von 200 Millionen Euro (rund 391,2 Millionen Mark). „Diese strategische Partnerschaft ist der richtige Schritt, um auch weiterhin unser jährliches Wachstum von 25 Prozent konstant zu verwirklichen“, kommentierte der Finanzvorstand von CHS Electronics Zentraleuropa den Kredit.
Im Herbst diesen Jahres war CHS überraschend vom Kauf der deutschen PC-Handelskette Vobis zurückgetreten. Die Vobis-Konzernmutter Metro erklärte daraufhin, CHS sei zahlungsunfähig. CHS-Manager dementierten damals gegenüber ZDNet einen möglichen Bankrott des Unternehmens.
CHS hatte Anfang November für das dritte Quartal des laufenden Geschäftsjahres einen globalen Gewinn nach Steuern von 23,2 Millionen Dollar oder 41 Cent pro Aktie mitgeteilt. Der Umsatz war um 97 Prozent auf 2,17 Milliarden Dollar geklettert.
In den kommenden Tagen wird mit der Bekanntgabe der Zahlen für das Gesamtjahr gerechnet.
Kontakt: CHS Electronics Deutschland, Tel.: 08141/3260

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