Grundwasser im Silicon Valley verseucht

IT-Industrie läßt Chemikalien ins Erdreich ab

Das Silicon Valley ist als die Technik-Schmiede der Erde schlechthin bekannt. Doch die Ballung von Industrie-Ansiedlungen hat auch ihre Schattenseiten: Das Grundwasser ist mit chemischen Rückständen verseucht, berichtet die Umweltorganisation Silicon Valley Toxics Coalition (SVTC).
Mit dieser Nachricht räumt die Organisation mit einem lang gehegten Mythos auf: Die Computer-Industrie sei weitaus sauberer als andere und frühere Industriezweige. Tatsächlich kommen in Chip-Werken Tausende von giftigen Substanzen zum Einsatz.
Immer wieder wurden Fälle von unsachgemäßem Umgang mit Chemikalien bekannt, die die SCVT in ihrem jüngsten Report zusammenfaßt. Einer der spektakulärsten Fälle war 1982 der sogenannte „Fairchild Incident“, als eine Reihe von Fehlbildungen bei Säuglingen auf ein Leck in einem Chemikalienbehälter bei Fairchild Semiconductor im Süden von San Jose zurückgeführt werden konnte.
SVTC will nun auch Umweltschutzgruppen in anderen Regionen der Welt auf die Gefahren durch die IT-Industrie hinweisen. Mit Verbänden in Schottland stehe man bereits in Verbindung.

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