Mehr Ordnung in ADO.NET für bessere Performance

Es ist schon viel darüber geschrieben worden, wie leicht es mit ADO.NET ist, auf Daten aus unterschiedlichsten Quellen zuzugreifen. Aber es gibt einige Punkte, auf die man achten sollte, wenn man für eine gute Anwendungsperformance sorgen will.

Einer dieser Aspekte ist die ordnungsgemäße Beendigung und das Entfernen von ADO.NET-Objekten, um sicherzustellen, dass die von diesen verwendeten Ressourcen rechtzeitig wieder freigegeben werden.

Garbage Collection

Das .NET Framework folgt dem Beispiel von Java, indem es den Entwickler von der mühseligen Aufgabe befreit, selbst die Speicherbelegung zu verfolgen und zu wissen, wann ein Speicher abgegeben oder freigegeben werden muss. Diese Funktion wird als automatische Garbage Collection bezeichnet. Auch wenn Garbage Collection für eine Menge Freiheit sorgt, entbindet sie einen doch nicht vollständig von der Verantwortung, sich um die Ressourcen zu kümmern, die eine Anwendung in Anspruch nimmt.

So weiß der Garbage Collector nichts über die tatsächlichen Objekte im Speicher, und manchmal ist nicht klar, wie von einem Objekt belegte Ressourcen ordnungsgemäß wieder freigeben werden sollen. Für eine saubere Garbage Collection muss man Code schreiben, der aufräumt und alle benutzten Ressourcen wieder freigibt. Dies wird durch Verwendung von Methoden wie Close, Dispose und Finalize erreicht. Lassen Sie uns einen Blick darauf werfen, wie man diese Methoden mit ADO.NET-Objekten verwendet.

Kommunikation mit einer Datenbank

Im Beispielcode für diesen Artikel verwende ich den SQL Server und VB.NET. Deshalb benutze ich die SQL Server-spezifischen Objekte, die im System.Data.SqlClient-Namensraum zu finden sind. Dasselbe Konzept gilt jedoch auch für die anderen Datenquellen von ADO.NET. Die gängigsten Klassen für den Zugriff auf SQL Server-Daten sind:

  • SqlCommand

  • SqlConnection
  • SqlDataAdapter
  • SqlDataReader
  • SqlParameter

Der VB.NET-Code in Listing A stellt eine Verbindung mit der Northwind-Datenbank her, die mit SQL Server mitgeliefert wird. Er greift auf die Liste der Namen aus der Kundentabelle zu (Customers).

In Listing A stelle ich die Verbindung zur Datenbank her und lese Daten aus der Kundentabelle aus, wenn die Suchanfrage Daten zurückliefert. Sobald ich die Daten gelesen habe, werden die Datenbankverbindung und andere Objekte nicht mehr benötigt. Die Ressourcen, die von diesen Objekten belegt werden, sollten wieder freigegeben werden, und vor allem sollte die Datenbankverbindung wieder geschlossen werden. Die Anzahl der gleichzeitigen Datenbankverbindungen ist oft begrenzt, je nach Installation der Datenbankplattform. Es ist also entscheidend, dass man seine Verbindungen rechtzeitig wieder schließt.

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