Nokia bringt zwei Billighandys: 100 und 101

Für 35 Euro ist das Dual-SIM-Gerät 101 erhältlich. Es besitzt einen 1,8 Zoll großen Bildschirm und einen Lautsprecher. Das 100 kostet 30 Dollar, ihm fehlt aber der Lautsprecher. Zielgruppe ist Nokia zufolge "die nächste Milliarde Menschen".

35 Dollar will Nokia für das Dual-SIM-Modell 101 (Bild: Nokia).
35 Dollar will Nokia für das Dual-SIM-Modell 101 (Bild: Nokia).

Nokia hat zwei weitere Mobiltelefone vorgestellt – Niedrigpreis-Modelle für aufstrebende Märkte. Sie heißen nach dem neuen Namensschema 100 und 101. Die erste Ziffer eines Modells gibt jeweils die Preisklasse an. Viel billiger als das 100 für 30 Dollar und das 101 für 35 Dollar geht es also voraussichtlich nicht.

Mehr Funktionen bietet das etwas teurere 101. Es unterstützt beispielsweise zwei SIM-Karten gleichzeitig: Der Anwender kann also berufliche und private Gespräche auf einem Gerät führen. Außerdem lassen sich dem Hersteller zufolge fünf Profile speichern, die unterschiedlichen SIM-Karten zugeordnet sind. Zu den weiteren Funktionen zählen UKW-Radio, MP3-Player und eingebauter Lautsprecher. Das Gerät verfügt über einen 1,8 Zoll großen Bildschirm. Das Gehäuse ist in Rot oder Schwarz lieferbar.

Im Nokia 100 findet sich ein Bildschirm gleicher Größe. Käufer können hier zwischen zwei Blautönen, Rosa, Schwarz und Rot wählen. Neben dem MP3-Player zählt ein eingebauter Wecker zu den spektakulärsten Funktionen. Einen Lautsprecher hat es nicht.

Executive Vice President Mary McDowell zufolge sind die Geräte für „die nächste Milliarde Menschen“ gedacht, die sich höherwertige Modelle einfach nicht leisten können. An sie richten sich auch die eingebauten „Life Tools“. Diese Software soll „Informationen zur medizinischen Versorgung und Landwirtschaft, aber auch Bildung und Unterhaltung“ liefern.

Die Auslieferung beginnt noch in diesem Quartal. Erst gestern hatte Nokia drei Mittelklasse-Smartphones angekündigt, die mit der Symbian-Version „Belle“ kommen werden: 700, 701 und 600. Nur Modelle mit Windows Phone lassen weiter auf sich warten.

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