Fall Creators Update: Microsoft verschiebt Produktivitätsfunktion Timeline

Timeline hält erst mit dem Nachfolger des Fall Creators Update Einzug in Windows 10. Insider sollen die Funktion ab Herbst testen können. Unklar ist, ob auch die Cloud-Zwischenablage rechtzeitig bis September fertig wird.

Eine für das Fall Creators Update von Windows wichtige Produktivitätsfunktion hat Microsoft verschoben. Einem Tweet von Joe Belfiore, Chef der Operating Systems Group bei Microsoft, zufolge, wird das Timeline genannte Feature nicht rechtzeitig fertig. Stattdessen soll es nun im Herbst kurz nach der Veröffentlichung des Creators Update zumindest den Teilnehmern des Windows Insider Program zur Verfügung stehen.

Timeline wurde erstmals auf der Entwicklerkonferenz Build 2017 vorgestellt. Die Funktion gibt einen Überblick über die letzten Aktivitäten auf einem Windows 10 PC wie besuchte Websites, benutzte Apps und geöffnete Dokumente. Timeline ergänzt die Funktion, die es Nutzern erlaubt, auf anderen Geräten begonnene Arbeiten auf ihrem Windows-10-PC fortzusetzen. Vertreter des Unternehmens bezeichneten Timeline zudem als Erweiterung der Task-Ansicht.

Fehlt im Fall Creators Update: Die Funktion "Timeline" bietet einen einfachen Zugriff auf zuletzt geöffnete Apps, Dateien und Websites (Bild: Microsoft).Fehlt im Fall Creators Update: Die Funktion „Timeline“ bietet einen einfachen Zugriff auf zuletzt geöffnete Apps, Dateien und Websites (Bild: Microsoft).

Langfristig soll die auch als „Pick Up Where You Left Off“ bezeichnete Funktion mithilfe des digitalen Assistenten auch auf nicht Windows-Geräten zur Verfügung stehen. Sie basiert unter anderem auf Microsoft Graph und Activity Graph.

Belfiore reagierte mit seinem Tweet auf eine Nachfrage von Tom Warren von The Verge. Er wollte wissen, warum Timeline noch nicht in den aktuellen Insider-Builds enthalten ist, was ihn vermuten ließ, die Funktion könne sich verspäten.

HIGHLIGHT

Windows 10 1709 Fall Creators Update – Die Neuerungen

Microsoft veröffentlicht mit der Build 16226 eine weitere Insider Preview des "Fall Creators Updates" auch Redstone 3 genannt. Darin sind zahlreiche Neuerungen integriert, die im Herbst mit dem Fall Creators Update in die reguläre Windows-10-Version einfließen sollen.

Fall Creators Update: weitere Features könnten fehlen

Das könnte nun auch für andere Neuerungen gelten. Per Twitter nennt der Windows-Insider Michael West das Cloud Clipboard als Beispiel. Die cloudbasierte Zwischenablage ermöglicht es, Inhalte wie Texte oder URLS auf einem Gerät zu kopieren und auf einem anderen einzufügen. Auch die ursprünglich für das im Frühjahr veröffentlichte Creators Update angekündigte App Capture 3D hat sich noch nicht in den jüngsten Insider-Builds gezeigt.

Zwei Änderungen, die Insider bereits testen können, sind die Platzhalter für Microsoft OneDrive und die als Fluent Design bezeichnete neue Designsprache. Auch die App Windows Story Remix, die Fotos und Videos zu Geschichten zusammenfasst, sollte rechtzeitig fertig werden. Nach derzeitiger Planung will Microsoft die Entwicklung des Fall Creators Update im September abschließen. Das nächste Funktionsupdate sollte dann im März oder April 2018 erscheinen.

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[mit Material von Mary Jo Foley, ZDNet.com]

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