Amazon weitet Backup für Cloud-Datenbanken aus

Kunden können die Speicher-Images jetzt bis zu 35 Tage speichern. Bisher galt ein Limit von acht Tagen. Die automatische Backup-Funktion dient zum Speichern von Datenbank-Instanzen des relationalen Datenbankdiensts.

Amazon Web Services hat den Zeitraum verlängert, in dem Unternehmen automatische Backups der virtuellen Maschinen ihres relationalen Datenbankdiensts speichern können. Statt wie bisher acht Tage lassen sich die Daten bis zu 35 Tage vorhalten, wie AWS in einem Blogeintrag mitteilt. Nach eigenen Angaben reagiert es damit auf wiederholte Anfragen von Nutzern, die eine Speicherzeit von mindestens einem Monat gefordert hatten.

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In der AWS Management Console haben Anwender jetzt die Möglichkeit, einen beliebigen Zeitraum zu wählen. Die automatisierte Backup-Funktion dient dazu, Datenbank-Instanzen ihres relationalen Datenbankdiensts zu speichern. Der relationale Datenbankdienst (RDS) erlaubt es Unternehmen, MySQL- oder Oracle-Datenbanken in der Amazon-Cloud zu betreiben.

Über die Verwaltung lassen sich AWS zufolge die automatischen Backups auch wiederherstellen oder kopieren. Wenn eine bestimmte Sicherung länger als 35 Tage erhalten bleiben soll, kann sie hier kopiert und als manueller Schnappschuss neu abgespeichert werden, und zwar dauerhaft.

Vergangene Woche hatte AWS eine Funktion eingeführt, die den Status von Elastic Block Stores (EBS), also seiner Speichervolumen, automatisch überprüft und Daten-Inkonsistenzen vermeidet: „EBS Volume Status“.

Wird ein Schaden an einem Storage-Volumen festgestellt, stoppt das Feature den Zugriff, um eine Kette an Inkonsistenzen zu verhindern, wie sie sich ergibt, wenn Applikationen die Daten nehmen und weiterverarbeiten. Entwickler bekommen Programmierschnittstellen gestellt, mit denen sie den Zugriff von Hand wiederherstellen können, falls in einer Situation der sofortige Zugriff wichtiger ist als die Konsistenz.

[mit Material von Jack Clark, ZDNet.co.uk]

Themenseiten: Amazon, Business, Cloud-Computing, SQL

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