IC3 warnt vor neuer Phishing-Methode

Vishing-Attacken treten alarmierend häufig auf

Das vom FBI und dem National White Collar Crime Center (NW3C) geführte Internet Crime Complaint Center (IC3) hat vor einer neuen Phishing-Variante namens Vishing gewarnt. Dem IC3 zufolge ist bereits eine beängstigend hohe Anzahl dieser Attacken erfolgt.

Bei Vishing werden zwar auch Spam-Mails versandt, anders als beim Phishing verleiten sie den Empfänger aber nicht dazu, Antwort-Mails zu senden oder Links anzuklicken. Vielmehr wird er aufgefordert, seine Bank anzurufen, da beispielsweise angeblich sein Online-Banking-Account abgelaufen ist. Die Mail enthält die entsprechende – falsche – Rufnummer. Wählt der Anwender diese, so meldet sich vorgeblich eine Bank und verlangt die Angabe der Kreditkartennummer wegen eines aufgetretenen Sicherheitsproblems.

Das IC3 empfiehlt Bankkunden, die Fragen zu ihrer Kreditkarte haben, die Telefonnummer ihres Geldinstituts selbst herauszusuchen und dieses direkt zu kontaktieren. Niemals sollten sie in E-Mails angegebene Nummern verwenden.

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Neueste Kommentare 

4 Kommentare zu IC3 warnt vor neuer Phishing-Methode

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  • Am 22. Januar 2008 um 19:21 von holpi2

    Was für Dumme
    Auf solch primitive Gaunertricks fallen wohl nur Amerikaner und besonders Dumme herein

    • Am 23. Januar 2008 um 13:22 von Rumble

      AW: Was für Dumme
      Reichlich hochnäsiger Kommentar.
      Das Internet ist zu dem geworden, was es heute ist, weil es jedermann zugänglich ist. Die von dir als dumm titulierten User ermöglichen es dir letztlich erst, zu erträglichen Preisen einen schnellen Internetzugang zu nutzen.

      Es ist nicht jedermann ein PC-Spezi oder Forensiker. Lieschen Meier von nebenan bekommt so eine Mail und einen Riesenschreck – was wird sie wohl tun?

      Sich dann hinzustellen und jemanden, der keine Erfahrung damit hat, als dumm hinzustellen, ist – dumm!

      Rumble

      • Am 23. Januar 2008 um 18:37 von René

        AW: AW: Was für Dumme
        Ich würde die Leute nicht als dumm bezeichnen sondern eher naiv. Da in diversen Reportagen, Nachrichten usw… ziemlich häufig von solchen Vorfällen berichtet wird, bräuchte man sich also bloß ein bisschen mehr für seine Umwelt zu interessieren.
        Es sind sicherlich auch häufig die älteren Menschen, die sich da evtl. nicht so gut auskennen, sei es aus Interessensgründen, oder einfach weil ihnen das alles "eine Nummer zu hoch" ist. Aber gerade da sollten die Banken und Kreditinstitute angehalten werden, ihre Kunden auf solche sachen effizienter hinzuweisen.
        Und nicht einfach nur im Kleingedruckten, was ältere Menschen evtl. schwer entziffern können, zu erwähnen, wie sie mit sicherheitsrelevanten Daten umzugehen haben.

        • Am 13. Februar 2008 um 16:43 von Cherub

          AW: AW: AW: Was für Dumme
          "… Da dieses Problem das gesamte Bundesgebiet betrifft, wurde eine seperate Hotline unter der Nummer ### geschaltet.
          Um zu erfahren, ob auch Sie direkt betroffen sind, möchten wir Sie bitten, sich umgehend an unser Service-Team zu wenden. Bitte beachten Sie, dass die entsprechenden Auskünfte ausschließlich über diese zentrale Rufnummer und nicht über Ihre Filiale vor Ort erteilt werden können.
          Wir entschuldigen uns für die Ihnen entstandenen Unannehmlichkeiten und …"
          Wenn jetzt noch eine Gutschrift von 5 Euro geboten würde wäre es zu schön um wahr zu sein – und erkennbar. Aber wenn eine plausible Erklärung geliefert wird ?

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