WLAN sicher nutzen und verwalten: Die vier besten Tools

Netze finden, Störungen des eigenen WLANs eliminieren, Eindringlinge identifizieren und bessere Verschlüsselung: Die vier vorgestellten WLAN-Tools braucht so gut wie jeder Nutzer oder Administrator von drahtlosen Netzen.

Sicherheit ist ein wichtiger Faktor bei der Nutzung eines Funknetzwerks. Den heimischen Zugang schützen Verschlüsselungsmethoden vor unerwünschten Gästen. Für unterwegs und den Laptop bieten sich mittlerweile fast überall öffentlich zugängliche Wireless Local Area Networks (WLANs), sogenannte Hotspots, die mit speziellen Programmen schnell gefunden werden können. ZDNet stellt diese Woche vier Tools rund um die wichtigsten Aspekte von WLAN vor.

Hotspots mit allen wichtigen Infos wie Betreiber und Kosten werden von den vorgestellten Tools genauso gefunden wie unerwünschte Mitsurfer.

Der WLAN Sniffer lokalisiert „on the fly“ erreichbare Hotspots. Sobald man als Nutzer in die Signal-Reichweite eines Zugangspunkts kommt, werden automatisch detaillierte Informationen angezeigt. Die Datenbank der Freeware verrät den Betreiber, dessen Anschrift, Telefon, den Standorttyp und – ganz wichtig – entstehende Kosten. Bei öffentlichen Netzwerken liegen sie natürlich bei Null.

Netstumbler spürt WLANs auf, die eine Störung des eigenen bewirken könnten, und dichtet unautorisierte Access Points ab – ganz ohne Richtantenne. Es eignet sich ausgezeichnet für „War Driving“, die Jagd auf öffentlich zugängliche WLANs und andere kabellosen Netzwerke. Ist der Laptop mit GPS-Ortungssystem ausgestattet, gibt die Software punktgenau – sogar grafisch – die Koordinaten der Netze an.

Ein Intrusion-Detection-System zur Überwachung des eigenen WLANs ist Airsnare. Das Tool informiert über unbekannte MAC-Adressen und DHCP-Anfragen. Die Aktivitäten der unerlaubten MAC-Adressen können dann verfolgt und gesperrt werden. Oder der unerlaubte Mitsurfer lässt sich über ein integriertes Nachrichtenmodul anschreiben. Unabhängig von dem gewählten Vorgehen protokolliert die Software alle von dem fremden Rechner abgerufenen IP-Adressen mit.

Kein Tool, sondern ein Patch erweitert Windows XP um WPA2-Optionen. Wer das nicht weiß, geht leer aus: Die Erweiterung wird nicht automatisch mit dem Windows Update heruntergeladen. WPA2 wurde von der Wi-Fi Alliance entwickelt und bietet verbesserte Verschlüsselungsmethoden gegenüber dem Vorläufer WPA. WPA2 implementiert die Sicherheitsstandards IEEE 802.11a, b, g, i für Funknetzwerke und basiert auf dem Advanced Encryption Standard (AES).

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