Intel will AMDs Wettbewerbsklage abweisen lassen

Nur Verkäufe in Ländern außerhalb der USA spielten in der Auseinandersetzung eine Rolle

Intel hat vor dem U.S. District Court in Delaware einen Antrag eingereicht, die vom Konkurrenten AMD angestrengte Wettebewerbsklage abzuweisen. Der Chiphersteller argumentiert, dass AMD lediglich negative Auswirkungen auf Verkäufe außerhalb der USA beschrieben habe und das Gericht daher nicht darüber urteilen könne.

AMD behauptet in seiner Klage, Intel habe durch gezielte Marketing-Programme und eine diskriminierende Preisgestaltung PC-Hersteller dazu gebracht, exklusiv die hauseigenen Prozessoren einzusetzen. Dies verstoße aber gegen Wettbewerbsgesetze. Intel widerspricht dieser Darstellung.

Ein AMD-Sprecher sagte, dass der Antrag von Intel ein Versuch sei, „der Verantwortung für das Fehlverhalten auf dem Markt zu entgehen und fairen und offenen Wettbewerb im zu unterbinden.“

Themenseiten: Intel, Telekommunikation

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1 Kommentar zu Intel will AMDs Wettbewerbsklage abweisen lassen

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  • Am 5. Mai 2006 um 8:25 von Der Skeptiker

    Wer glaubt noch Intel?
    Nun hat es Intel richtig erwischt. Eine gewisse Schadenfreude macht sich in der Bevölkerung breit.

    Die Lager bei den Händlern sind voll, die Werbung zieht nicht mehr und man muss sich vielleicht für seine alten Sünden verantworten.

    Ein 400 EUR Notebook für die Entwicklungsländer? Dass ich nicht lache. Ein 400EUR Notebook wäre für ein schwaches Land wie Deutschland richtig … ;-)

    100 EUR wären für Entwicklungsländer angemessen. Doch der Chip-Riese will immer noch mit dem Kopf durch die Wand. Wenn er sich dabei nicht einmal eine Beule holt …

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