Experten: Passwörter alleine nicht mehr sicher genug

Zukunft liege in der zweistufigen Authentifizierung

Dem Gartner-Analysten Ant Allan zufolge sind Passwörter für die Authentifizierung von Usern nicht mehr sicher genug, da die Angriffe immer effizienter werden. Er sprach auf dem Gartner IT Security Summit in London.

Als Reaktion auf die zunehmende Verfeinerung und Professionalisierung von Angriffen wählen Unternehmen längere Passwörter und wechseln sie häufiger. Gartner Research Vice President Jay Heiser nannte dies aber eine „dumme Idee“. „Die User vergessen die Passwörter oder schreiben sie auf, was die Sicherheit auf andere Weise gefährden kann“, so Heiser.

Die Zukunft der Authentifizierung liege in „etwas stärkerem“. „RSA Securtiy Tokens, Smart Cards und biometrische Verfahren werden immer populärer. Das Problem mit diesen Methoden ist, dass die Implementierung teuer ist“, so der Garner-Analyst weiter.

Colin Thompson vom Security-Spezialisten Aladdin pflichtete dem bei. Die digitale Identität müsse mit einer physikalischen verknüpft werden. Eine zweistufige Authentifizierung aus Karte und Passwort sei die passende Lösung für die Zukunft.

Da Tools zum Knacken von Passwörtern immer leichter zu beschaffen sind, steige auch das Risiko ständig, so Gartner-Analyst John Girard. Das Grundproblem liege daran, dass es häufig keine Sperre gibt, die den Angreifer davon abhält, es immer wieder zu versuchen.

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