Nokia stellt Handy mit Edelstahlgehäuse vor

8800 soll im Laufe des zweiten Quartals für 820 Euro verfügbar sein

Der finnische Mobiltelefonhersteller Nokia hat mit dem 8800 ein Handy mit einem Gehäuse aus Edelstahl vorgestellt. Der Zugang zum Tastaturfeld ist über einen Schiebemechanismus möglich. Das Gerät soll noch im Laufe des zweiten Quartals ohne Abschluss eines Mobilfunkvertrags für rund 820 Euro zu haben sein.

Für das Nokia 8800 wurden nach Angaben des Herstellers Uhrmacher-Techniken verwendet. Die Funktionstasten sind aus Metallspritzguss, ein speziell verstärktes Glas, das auch für Luxusuhren verwendet werde, biete zusätzliche Härte und Kratzfestigkeit für das vordere Display. „Raffinesse und edle Materialien sind die Voraussetzungen für ein modernes hochwertiges Design, das Kunden zu schätzen wissen, die großen Wert auf Qualität und Liebe zum Detail legen,“ so Nokia Chef-Designer Frank Nuovo.

Das Triband-Handy verfügt über ein Display mit einer Auflösung von 208 mal 208 Pixeln und unterstützt die Datenübertragungsstandards GPRS Klasse 8 und EDGE Klasse 8. Fur die Kommunikation im Nahbereich ist zudem Bluetooth mit an Bord. Die eingebaute Kamera fertigt Schnappschüsse bis 800 mal 600 Pixel. Das Surfen im Netz ist über einen integrierten XHTML-Browser möglich.

Anrufe werden über polyphone Klingeltöne mit bis zu 64 Stimmen oder über AAC- und MP3-Stücke signalisiert. Außerdem sind ein digitaler Musikplayer und ein UKW-Radio an Bord. Die Klingeltöne wurden vom japanischen Star-Komponisten Ryuichi Sakamoto kreiert.

Das Gerät ist in geschlossenem Zustand 10,7 mal 4,5 mal 1,65 Zentimeter groß und wiegt 134 Gramm. Die Standby-Zeit gibt Nokia mit „bis zu acht Tagen“ an, die Sprechzeit soll zwischen anderthalb und drei Stunden liegen.

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1 Kommentar zu Nokia stellt Handy mit Edelstahlgehäuse vor

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  • Am 9. April 2005 um 21:57 von Besserwisser

    Hoffentlich sind alle Nokia-Aktien verkauft!
    Oh nein, NOKIA! Teuer und so eine schwache technische Leistung. Das ist doch wirklich nur was für die letzten eingefleischten Nokia-Fans. Kein Wunder, dass die Abwanderungswelle überschwappt…

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