Neue Runde im Bieterkampf um MCI

Qwest gibt sich nicht geschlagen

Der US-Telefonkonzern Qwest wird sein Angebot für den Telekommunikationsanbieter MCI in der nächsten Woche erhöhen. Das berichtete die „New York Times“ am Samstag. Damit wolle Qwest den Konkurrenten Verizon ausstechen.

Bislang bietet Qwest acht Milliarden Dollar, während Verizon 6,75 Milliarden Dollar bezahlen will. MCI hatte bereits der Offerte von Verizon zugestimmt, später jedoch trotz Kaufvereinbarung die Genehmigung erhalten, erneut mit Qwest zu verhandeln. Die zweiwöchige Frist läuft am kommenden Donnerstag aus. MCI hatte dem geringeren Angebot von Verizon zugestimmt, da das Unternehmen finanziell stärker ist als Qwest.

Dem Bericht zufolge wird Qwest möglicherweise den Baranteil der Offerte aufstocken. Außerdem wolle das Unternehmen die MCI-Aktionäre gegen einen Kursverfall zwischen der Übernahmevereinbarung und der Genehmigung durch die Aufsichtbehörde absichern.

MCI ist aus Worldcom hervorgegangen, das in einen der größten Bilanzskandale der Geschichte verstrickt war. MCI ist vor allem so begehrt, weil der Konzern über rund 14 Millionen Unternehmenskunden verfügt und ein globales Hochgeschwindigkeitsnetz hat, über das ein erheblicher Teil des Internetverkehrs läuft.

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