Wimax lohnt sich nur mit VoIP

Studie: Ohne das Bundling mit Internet-Telefonie ist die Technologie finanziell nicht tragfähig

Nach einer Studie des Marktforschungsinstituts In-Stat/MDR müssen Provider von Wimax-basierten Zugängen Zusatzdienste wie VoIP bundeln, um überleben zu können. Wimax ist eine Technologie, mit der Haushalte drahtlos in DSL-ähnlicher Geschwindigkeit mit Internetzugang versorgt werden können. Groß angelegte Rollouts sollen erst im Jahr 2006 oder 2007 stattfinden.

Laut In-Stat/MDR-Analyst Keith Nissen konzentriert sich die Industrie bei Wimax zu sehr auf den Daten-Aspekt, müsse aber Dienste wie VoIP bundeln, damit die Technologie finanziell tragfähig ist. Während die erste Version von Wimax auf die Versorgung von Haushalten abzielt, sollen neuere Spezifikationen auch mobilen Internetzugang ermöglichen.

Tests mit Wimax-kompatiblem Equipment sollen in rund sechs Monaten beginnen, in größerem Umfang eingesetzt wird die Technologie wohl erst im Jahr 2007. In-Stat/MDR geht davon aus, dass im Jahr 2009 rund 8,5 Millionen Abonnenten per Wimax ins Internet gehen werden.

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