Start in den Massenmarkt: Die wichtigsten Bluetooth-Handys

Etwa 20 bis 25 Prozent der verkauften Handys haben eine Bluetooth-Schnittstelle. Doch vielfach liegt das Potenzial der Kurzstreckenfunktechnik brach. Dabei reicht die Zubehörpalette vom Headset über die Autofreisprecheinrichtung bis hin zu einem ferngesteuerten Modellauto.


Mehr als 70 Millionen Bluetooth-Chipsets, schätzt der Branchenanalyst Frost&Sullivan, wurden 2003 weltweit hergestellt. Damit dürfte die Kurzstreckenfunktechnik rund sechs Jahre nach ihrer Markteinführung die Schwelle zum Massenmarkt überschritten haben. Treibende Kraft für den Bluetooth-Absatz ist das Mobilfunkgeschäft. Und tatsächlich kommen immer mehr Mobiltelefone mit der Funktechnologie auf den Markt. Immerhin etwa jedes vierte bis fünfte Handy kann auf kurzen Strecken auch per Bluetooth kommunizieren.

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Bluetooth inside: Viele neuen Mobiltelefone wie das Siemens SX1 haben eine Bluetooth-Schnittstelle

In den Regalen der Händler buhlen die Hersteller derzeit mit etwas mehr als 20 Handymodellen um die Gunst der Kunden. Nokia bestückt dabei mit den Modellen 3650, 3660, 6310, 6310i, 6600, 6650, 7600, 7650, 8910 und 8910i allein etwa die Hälfte der Auswahlpalette. Ebenfalls stark vertreten sind Sony Ericsson-Mobiltelefone: Der japanisch-schwedische Herstellerzusammenschluss stattet die Smartphones P800 und dessen Nachfolger P900 mit der Kurzstreckenfunktechnik aus. Ebenso die Handys T610, Z600 und das T630 sowie die beiden Oldies T68i und T39m. Weiter bietet Siemens mit dem S55 und dem Smartphone SX1 ebenso zwei Geräte mit Bluetooth wie Motorola mit den V-Modellen 525 und 600. Weitere Bluetooth-Handys sind das X70 von Panasonic und das Philips Fisio 825. Nicht vergessen darf man die beiden fast baugleichen Funk-PDAs MDA II und XDA II von T-Mobile respektive O2.

Ohne Profil geht nichts

Derzeit arbeiten die Handys nach den Bluetooth-Spezifikationen in der Version 1.1. Bereits im Herbst verabschiedete die Bluetooth Special Interest Group (SIG) die Version 1.2 der Spezifikationen, die Änderungen beim Verbindungsaufbau, bei der Sprachübertragung und dem Quality of Service beinhalten. Außerdem widmeten sich die Ingenieure der Beeinflussung von Wireless LAN-Funknetzen nach dem Standard 802.11b und g, die im gleichen Frequenzband wie Bluetooth arbeiten. Nach Angaben der SIG ist die Rückwärtskompatibilität aber sicher gestellt. Chipsätze auf Basis von Bluetooth 1.2 sind bereits verfügbar, in den bisher eingeführten Handy-Modellen aber noch nicht eingesetzt. Erste Geräte werden aber noch in diesem Jahr erwartet.

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