MSN Messenger-Wurm unterwegs

Jitux installiert ein Hintertürchen, macht aber nichts kaputt

Noch im vergangenen Jahr tauchte auf dem Radar von Symantec und Panda Software ein neuer, 24.576 Bytes großer Wurm auf, der sich via dem MSN Messenger verbreitet. „W32.Jitux“ ist ein in Visual Basic verfasster Trojaner. Befallene Systeme erhalten also ein Hintertürchen für den Zugriff durch den Virenautoren – zerstört werde aber zunächst nichts.

Betroffen sind die Systeme Windows 2000, Windows 95, Windows 98, Windows Me, Windows NT, Windows Server 2003 und Windows XP, durchatmen können dagegen Nutzer von DOS, Linux, Macintosh, OS/2, UNIX und Windows 3.x.

Wird der mitgeführte File „jituxramon.exe“ ausgeführt, nistet sich der Wurm im Speicher ein und versendet Nachrichten mit dem File an andere Nutzer des MSN-Messengers – und das alle fünf Minuten. Nachdem sich der Erreger erstmals am vergangenen Freitag bemerkbar gemacht hat, sind mittlerweile in erster Linie Portugal, Spanien sowie Mexico betroffen, so Panda.

Fanden Sie diesen Artikel nützlich?
Content Loading ...
Whitepaper

ZDNet für mobile Geräte
ZDNet-App für Android herunterladen Lesen Sie ZDNet-Artikel in Google Currents ZDNet-App für iOS

Artikel empfehlen:

Neueste Kommentare 

3 Kommentare zu MSN Messenger-Wurm unterwegs

Kommentar hinzufügen
  • Am 3. Januar 2004 um 22:31 von das-boo

    MSN Wurm
    Ich finde es voll Krass das die selbst vom MSN-Messenger nicht halt machen.

  • Am 4. Januar 2004 um 23:23 von Stefan Z.

    Schutz Heute gar nicht mehr möglich?!?
    Das ist doch ein dicker Hund! Muß Ich denn jetzt auch schon als Privatperson mit Linux arbeiten um nochmal eine Woche ohne "Virus- oder Wurmwarnungen" durchschlafen zu können? Meiner Meinung nach müsste man jedem kleinem Hacker den Strom abschalten!
    Ich hoffe nur das Microsoft schnell eine endgültige Lösung findet, um diese immer neuen Sicherheitslöcher zu stopfen!

  • Am 8. Januar 2004 um 21:15 von Karsten Linke

    Klar ist das ärgerlich, aber …
    … meiner Meinung nach ist es wichtig solche Sicherheitslücken aufzudecken, damit sie geschlossen werden können. Ohne Hacker würden wir heute in einer Gesellschaft leben die bereitwillig jedem unverschlüsselt seine Daten zukommen lässt, ohne über die Folgen nachzudenken. Insofern ist es garnicht verkehrt das es sie gibt, auch wenn darunter einige schwarze Schafe sind …

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *