Napster in den USA wieder online

Ab 29. Oktober können bei Napster offiziell für 99 US-Cent Musik-Titel heruntergeladen werden

Roxio, die Digital Media Company, hat im November 2002 Napster erworben. Nun gibt das Unternehmen bekannt, dass ein Beta-Test des Musik Download-Dienstes Napster 2.0 heute in den USA starten wird.

Ein kommerzieller Start in den USA wird am 29. Oktober 2003 erfolgen. Der neue Musik-Dienst wird bei einem Angebot von mehr als 500.000 Titeln Downloads einzelner Musikstücke zu 99 US-Cent oder pro Album zu 9,95 US-Dollar für alle PC-Anwender in den USA anbieten. Napster 2.0 wird darüber hinaus mit einigen Partnerschaften aufwarten, die es seinen Kunden ermöglichen sollen, Musik von ihren PCs auf digitale Endgeräte zu laden und sie so vom PC in Wohnzimmer und Autos zu bringen.

Außerdem sollen Musik-Fans die Möglichkeit haben, für 9,95 US-Dollar pro Monat einem Premium-Service beizutreten. Mitglieder dieses Services können unbegrenzt Musik hören, sie herunterladen und haben Zugang zu 40 werbefreien interaktiven Radiosendern.

„Napster hat die Online-Musik erfunden – mit Napster 2.0 erfinden wir sie nochmals neu. Napster 2.0 wird eindeutig der weltweit umfangreichste und vollständigste Musik-Dienst sein“, so Chris Gorog, Chairman und CEO bei Roxio, Inc, der Muttergesellschaft von Napster.

Auskünfte darüber, wann der Service in Europa starten wird, gibt Napster derzeit nicht.

Themenseiten: Roxio, Telekommunikation

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3 Kommentare zu Napster in den USA wieder online

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  • Am 11. Oktober 2003 um 0:47 von NoTip

    Unrealistisch
    Ein immer noch unrealistischer Preis, wenn man die Online-Kosten plus Soft- und Hardwarekosten einrechnet. Ich hätte etwas mehr geschäftliches Denken von den Anbietern erwartet, aber über das Dollarzeichen in den Augen von Dagobert Duck reicht der Blick wohl immer noch nicht aus.

    • Am 11. Oktober 2003 um 12:47 von bid-weg

      AW: Unrealistisch
      Das ist kein Argument, denn:

      Hard- und Software hat jeder, den das interessiert, sowieso. Kaum jemand wird sich, um Musik aus dem Internet zu laden, extra einen PC kaufen.

      Online-Kosten mögen noch dann ins Gewicht fallen, wenn der Nutzer keinen DSL-Zugang hat.

      Wenn ich einen ganz bestimmten Titel suche, ist es immer noch günstiger, diesen Titel kostenpflichtig zu herunterzuladen (Online-Kosten eingerechnet) als in die Stadt zu fahren und die ganze CD mit 15 weiteren, nicht gewünschten Titeln zu kaufen.

  • Am 13. Oktober 2003 um 12:06 von schikki

    man beachte…
    ….dass es die Musikindustrie in den ganzen Jahren bis heute noch nicht geschafft hat, auch für den deutschen -weltweit drittgrössten Musikmarkt!- eine funktionierende und akzeptable kommerzielle online-Plattform zu schaffen. Sehr viele Musikfans hätten längst für gute Umsätze gesorgt. Aber derart unflexibel und offenbar unfähig haben die’s nicht anders verdient, wenn die Tauschbörsen florieren!

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