IBM verkauft Cisco-Module für weiträumige Speicher-Netzwerke

Unterstützen iSCSI und Fiber Channel / Erster Kunde ist die Axa Technology Group

IBM wird erster Reseller der Cisco-Speichermodule MDS 9000 IP. Diese erweitern die Möglichkeiten eines zentralen SAN-Produktes von Cisco, des MDS SAN Switch: Sie unterstützen iSCSI und Fiber Channel over IP. So verbindet die Cisco-Technologie jetzt Storage Area Networks (SANs) über große Entfernungen.

Mit der Ankündigung stellte IBM bereits einen ersten Kunden vor, die Axa Technology Group, die zum französischen Versicherungskonzern Axa gehört. Axa kauft Switches mit mehr als 8000 Ports. Details dazu wurden nicht bekanntgegeben.

Große Speicher-Netzwerke (SANs) gelten besonders seit dem 11. September 2001 als Zukunftsmarkt, da sie durch redundante Verteilung kritischer Daten an geographisch entfernten Orten das Risiko von Datenverlust minimieren. Nach einer Studie der Gartner Group beliefen sich die SAN-Ausgaben im vergangenen Jahr auf 1,2 Milliarden Dollar. Bis 2006 soll der Jahresumsatz auf 4,8 Milliarden Dollar ansteigen.

Die wichtigsten Hardware-Anbieter für SANs sind neben Cisco noch Brocade Communications Systems und McData. Cisco hat sich im August 2002 in den Wachstumsmarkt eingekauft, indem Switch-Hersteller Andiamo Systems übernommen wurde. Seither hat Cisco Partnerschaften mit Unternehmen wie EMC, Hewlett-Packard, Hitachi und eben auch mit IBM geschlossen, die Unternehmenslösungen aus einer Hand bieten wollen.

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