Corels Vektorgrafikprogramm Designer 10 in den Startlöchern

Programm soll sich durch eine Vielzahl von zusätzlichen speziellen Grafik-Werkzeugen von Vorversion unterscheiden; Programm kommt im März für 660 Euro

Corel (Börse Frankfurt: CLC) hat mit Corel Designer 10 die aktuellste Version eines Vektorgrafikprogramms vorgestellt. Die Software soll sich im Gegensatz zur Vorgängerversion durch eine Vielzahl von zusätzlichen speziellen Grafik-Werkzeugen unterscheiden. Die deutsche Vollversion wird voraussichtlich im März für rund 660 Euro und das Upgrade für rund 347 Euro verfügbar sein.

Die neue Fassung soll im Vergleich zur Vorversion präzise Objektfang-Funktionen enthalten, die es dem Anwender ermöglichen, in einer technischen Grafik spezielle Bereiche zu definieren. Optionen wie Anziehung (Gravity Snapping) lokalisieren automatisch Einrastpunkte, so dass der Anwender mit jedem Werkzeug geometrische Formen hinzufügen oder verändern könne.

Der Kanadier hat außerdem neue Bearbeitungsinstrumente zur Kontrolle aller Umformungen von einem Ort aus integriert. Mit dem Änderungen-Andockfenster sollen Anwender ihre Objekte präzise bewegen, rotieren, skalieren, umdrehen, verdrehen und in eine isometrischen Perspektive projizieren können. Enthalten sind Optionen zur Umformung in eine Ellipse (Convert to Elipse) und Verbindung von Kurven (Join Curves), mit denen viele Objekte in einem einzelnen Objekt vereint werden können, so Corel. Mit dem Werkzeug „Virtuelles Segment Löschen“ habe der Anwender die Möglichkeit, sowohl einzelne als auch mehrere Linien-Segmente durch Markierung mit einem einzigen Mausklick zu entfernen.

Symbole reduzieren die Dateigröße von Illustrationen und verbessern deren Konsistenz. Das Programm beinhalte Tausende wieder verwertbare Industriestandard-Symbole, die in Dateien gespeichert oder über ein Netzwerk miteinander verbunden werden könnten. Wenn in der Symbol-Bibliothek Veränderungen vorgenommen würden, ermögliche der Verknüpfungs-Manager den Anwendern, alle Grafiken zu aktualisieren, um die Konsistenz durch alle Dokumente hinweg aufrecht zu erhalten.

Technische Illustrations-Instrumente wurden erweitert, um die Entwicklung und Modifikation technischer Grafiken wie zum Beispiel Beschriftungsfenster mit Lichthöfen, Bemessungen, Verbindungslinien, Linientypgrößen und maßgeschneiderte Linienenden zu ermöglichen, so Corel.

Verbessert habe man außerdem die Kompatibilität indem in der neusten Version über 60 Import- und Exportfilter unterstützt werden. Der Kandier hat nach eigenen Angaben außerdem Corel Trace 11 in das Programm integriert, um die Produktionszeit zu verringern. Der Anwender könne mit TWAIN-kompatiblen Geräten gescannte Legacy-Raster-Bilder, -Diagramme und -Schemata importieren und zu einem bearbeitbaren Vektorformat umformen. Neu ist laut Corel auch, dass Visual Basic for Applications (VBA) nun ebenfalls in der Anwendung enthalten ist. Damit ließen sich Arbeitsabläufe automatisieren und ihre Arbeitsschritte stetig verbessern.

Kontakt: Corel, Tel.: 06922/2220288 (günstigsten Tarif anzeigen)

Themenseiten: Software

Fanden Sie diesen Artikel nützlich?
Content Loading ...
Whitepaper

ZDNet für mobile Geräte
ZDNet-App für Android herunterladen Lesen Sie ZDNet-Artikel in Google Currents ZDNet-App für iOS

Artikel empfehlen:

Neueste Kommentare 

Noch keine Kommentare zu Corels Vektorgrafikprogramm Designer 10 in den Startlöchern

Kommentar hinzufügen

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *