Plattenlabels ziehen Klage gegen Internet-Anbieter zurück

Betroffener chinesischer MP3-Server scheint abgeschaltet; Plattenfirmen wollten ISPs vorschreiben den Zugang zu der Site zu sperren

Der US-Verband der Plattenfirmen RIAA hat seine Klage gegen die Internet-Provider AT&T, Cable&Wireless, Advanced Network Services und Worldcom zurückgezogen. Die Musik-Industrie wollte mit ihrer Klage erreichen, dass die Internet-Anbieter ihren Nutzern den Zugang zur chinesischen Website “ Listen4ever.com“ nicht ermöglichen.

Doch nicht Einsicht hat die Plattenlabels zu dem Schritt bewogen, sondern vielmehr scheint der betroffene Server von Listen4ever.com abgeschaltet worden zu sein.

„Das Netzwerk war ein krasser Versuch, unsere Urheberrechte zu umgehen, indem es einen Shop in China aufmachte und zumeist US-Musik gratis anbot“, konstatierte RIAA-CEO Hilary Rosen.

Auf dem Server, der nicht mehr erreichen ist, fanden sich Titel von Künstlern wie Christina Aguilera, Bruce Springsteen, Red Hot Chili Peppers, Eric Clapton, Barbara Streisand, Lenny Kravitz oder Whitney Houston. Zusätzlich waren auf dem Server Alben verfügbar, die teilweise noch nicht in die Läden waren.

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