Handy am Steuer ist gefährlicher als Alkohol

Reaktionszeit auch mit Freisprecheinrichtung verlangsamt / Fahrer mit Mobiltelefon traten 13 Meter später auf die Bremse

Im Auto mit dem Handy telefonieren kann gefährlicher als eine Fahrt nach Alkoholgenuss sein. Das belege eine Studie des englischen Versicherers Direct Line, berichtete das Magazin „connect“.

Fahrer mit dem Handy am Ohr traten bei einer Geschwindigkeit von 100 Kilometer pro Stunde erst 13 Meter später als bei einer normalen Reaktion auf die Bremse. Auch mit einer Freisprech-Einrichtung sei der Bremsweg noch acht Meter länger als gewöhnlich. Aber auch mit 0,8 Promille Alkohol im Blut verlangsamt sich die Reaktionszeit: Die Testfahrer bremsten noch immer vier Meter später als im nüchternen Zustand.

Erst Ende Januar hatte Stiftung Warentest in ihrer Ausgabe test 2/2002 Freisprechanlagen gestestet. Das Fazit: Billige Freisprechanlagen für das Handy taugen nichts.

Im Auto darf seit dem 1. Februar 2001 während der Fahrt nur noch mit Freisprechanlage telefoniert werden. Bußgelder darf die Polizei bei Missachtung seit April vergangenen Jahres verhängen. Doch nicht jede Freisprechanlage ist wirklich für den Einsatz im Auto geeignet.

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