Studie: Run auf Sex-Sites ebbt ab

Penn State University: Zahl der Suchanfragen nach Business-Sites hat sich fast verdoppelt

Der Run auf Sex-Sites im Internet ebbt zunehmend ab. Gefragter sind dagegen informative Angebote. So lautet das Ergebnis einer Studie, die von der Penn State University in Auftrag gegeben wurde, berichtete das Internetforum www.ig4.de. Befragt wurden die User der Suchmaschine Excite.

Die Umfrage kommt zu dem Ergebnis, dass Websites, die sich beispielsweise mit Themen wie Tourismus oder Wirtschaft befassen, dreimal häufiger als Sexsites aufgerufen werden. Vor allem Portale, die Jobangebote bereithalten, hätten in letzter Zeit an Popularität gewonnen, so die Studie.

Hätten vor fünf Jahren noch annähernd 17 Prozent der User Suchmaschinen bemüht, um Sexsites zu finden, würden diese Art der Anfragen heute nicht mal mehr einen Anteil von neun Prozent ausmachen, so die Experten. Dagegen habe sich die Zahl der Suche nach Business-Sites im gleichen Zeitraum fast verdoppelt. Bereits jede vierte Anfrage beschäftige sich mit Wirtschafts-Themen.

Ob jedoch allein die Abfragen über Suchmaschinen repräsentative Rückschlüsse zulassen, bleibt fragwürdig. Zu diesen Zweifeln kommt auch Danny Sulivan von Search Engine Watch. Denn um auf pornografische Seiten zu stoßen, benötige man heutzutage nicht mehr unbedingt eine Suchmaschine. Allein schon die rapide zunehmende Zahl von Spam-Mails liefere dem User entsprechende Links unfreiwillig nach Hause.

Themenseiten: Telekommunikation

Fanden Sie diesen Artikel nützlich?
Content Loading ...
Whitepaper

ZDNet für mobile Geräte
ZDNet-App für Android herunterladen Lesen Sie ZDNet-Artikel in Google Currents ZDNet-App für iOS

Artikel empfehlen:

Neueste Kommentare 

1 Kommentar zu Studie: Run auf Sex-Sites ebbt ab

Kommentar hinzufügen
  • Am 8. April 2002 um 22:56 von Matthias

    Durchschnitt
    Da inzwischen der Durchschnitt der Bevölkerung auch fast vollständig im Internet surft, relativieren sich auch diese Zahlen. Außerdem sind viele betriebe und Universitäten heute deutlich restriktiver, was die Nutzung der Internetzugänge anbelangt

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *