Tariffalle bei Urlaubs-Telefonaten über das Handy

Stiftung Warentest rät von Feriengrüßen per Mobiltelefon ab / Festnetz ist billiger

Auslandsurlauber sollten auf Handy-Telefonate in die Heimat verzichten und stattdessen das günstigere Festnetz nutzen. Darauf weist die Stiftung Warentest in der Juli-Ausgabe ihrer Zeitschrift „Finanztest“ hin.

So koste eine Gesprächsminute aus Urlauberländern etwa in Südeuropa per Festnetz zwischen 20 Pfennig (0,10 Euro) und 1,50 Mark je Gesprächsminute. Eine Minute mit dem Handy nach Deutschland telefonieren koste dagegen im Schnitt zwei Mark (1,02 Euro). Bei einem Anruf aus Österreich mit einem Vertragshandy von D1 werde beispielsweise tagsüber pro Minute 2,49 Mark (1,27 Euro) fällig.

Auch Anrufe, die im Urlaub auf dem Handy ankommen, und das Abhören der Mailbox sind nach Angaben der Verbraucherexperten teuer. Günstiger ist das Verschicken von Kurznachrichten: Eine SMS nach Hause kostet demnach 20 bis 80 Pfennige (0,10 bis 0,41 Euro). Der Empfang im Ausland ist kostenlos.

Ähnlich wie in Deutschland sollten Urlauber im Ausland laut „Finanztest“ Telefonate aus dem Hotelzimmer oder dem Restaurant möglichst vermeiden. Denn dann kostet der Plausch in die Heimat das Doppelte bis Dreifache der normalen Telefongebühren. Teurer ist es in Spanien auch in Telefonzellen an Flughäfen und Bahnhöfen, wo Zuschläge bis zu 15 Prozent gelten.

Grundsätzlich sind in den meisten europäischen Urlaubsländern Rückrufe von zu Hause in die Telefonzelle eher selten möglich. Nur in Frankreich gibt es laut dem Bericht keine Probleme; in Italien ist dies vor allem bei Telefonen in kleinen Bars möglich.

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