National stellt neue Geodelink-Architektur vor

System-on-a-Chip soll Anfang 2002 auf den Markt kommen / Geringerer Energieverbrauch durch Hardware Power Management

National Semiconductur (Börse Frankfurt: NSM) stellt heute auf dem Embedded Prozessor Forum in San Jose (11. bis 15. Juni) eine neue Systemarchitektur namens Geodelink für Information Appliances vor. Die Entwickler des Unternehmens wollen mit dem Baustein das System-on-a-Chip-Konzept weiter entwickeln, indem sie die Kommunikation der verschiedenen Building Blocks verbessern. So soll der Stromverbrauch herabgesetzt, die Leistung gesteigert und das Streaming Multimedia bei Information Appliances verbessert werden.

Neben der überarbeiteten Unified Memory Architecture (UMA) und den verteilten Schaltebenen soll ein aktives Hardware-Power Management (AHPM) für eine geringe Energieaufnahme sorgen. „Wir haben das Know How der Power Management-Gruppe und das der LAN-Abteilung kombiniert. Dadurch ist es uns gelungen, die Stromverteilung in die Hardware zu integrieren“, sagte der europäische Marketing-Chef für Information Appliances, Georges Batarsé, gegenüber ZDNet. „Die neue Bus-Architektur des System-on-a-Chip ist in etwa einem LAN vergleichbar. Zudem kann der Arbiter einen momentan nicht benötigten Baustein erkennen und ausschalten.“ Und nicht zuletzt soll es der Hardware möglich sein, die Taktfrequenz des Prozessors zu drosseln, wenn nicht die gesamte Rechenleistung benötigt wird.

Nach Angaben von National Semi ermöglicht die Unified Memory Architecture des Geodelink eine Performance von bis zu zwei GBit/s Speicher-Bandbreite. Der Speicher-Controller soll 32 und 64 Bit bei 133 MHz SDRAM und 266 MHz DDR-SDRAM unterstützen.

Die virtuelle PCI-Systemarchitektur soll nach Herstellerangaben die Integration von Intellectual Property (IP), sprich, Software- und Anwendungskonzepten, beschleunigen und zugleich Software-Kompatibilität ermöglichen. Die x86 und PCI-Kompatibilität ist nach Angaben von National Semi gewährleistet. Die Entkopplung von Software- und Hardware-Entwicklung soll die Risiken bei der Änderung von IP reduzieren.

Erste Muster, die auf der Geodelink-Architektur basieren, sollen im dritten Quartal 2001 ausgeliefert werden. Stückzahlen sind für das erste Halbjahr 2002 zu erwarten. Die Preise für die neuen Systeme sollen laut Batarsé vom Preis/Leistungs-Verhältnis ähnlich denen der bisherigen Architektur sein.

Kontakt:
National Semiconductor, Tel.: 08141/350 (günstigsten Tarif anzeigen)

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