Compaq entlässt 700 Mitarbeiter in Schottland

Erste Auswirkung der schwierigen US-Konjunktur / Arbeit soll zukünftig eine taiwanische Firma in der Tschechische Republik erledigen

Als Folge der verfehlten Unternehmensziele hat der US-Computerhersteller Compaq (Börse Frankfurt: CPQ) bereits im vergangenen Monat die weltweite Streichung von 5000 Stellen angekündigt (ZDNet berichtete). Jetzt wird der PC-Hersteller konkret und teilte die Entlassung von 700 Angestellten in einem Werk in Schottland mit.

Die betroffenen Mitarbeiter arbeiten derzeit noch in der Computer-Produktionsfabrik in Erskine. Die Arbeit soll laut der in Houston ansässigen Firma zukünftig eine taiwanische Firma in der Tschechische Republik erledigen. In Erskine sollen dennoch weiterhin PCs sowie Computerperipherie hergestellt werden. Compaq beschäftigt nach eigenen Angaben mehr als 2400 Angestellte in Schottland und über 5500 in Großbritannien.

Die Entlassungen sind die erste Handlung nachdem das Unternehmen der Börse die erwartete Gewinnreduzierung von 17 Cents pro Aktie auf zwölf bis 14 Cents pro Anteilsschein mitteilte. Auch der Umsatz des Konzerns soll nur neun statt der vorhergesagten 9,6 Milliarden Dollar betragen.

Die schottische IT-Industrie rechnet außerdem für die nächste Zeit mit einer Stellenkürzung bei Motorola (Börse Frankfurt: MTL). Auch der US-Elektronikkonzern hatte die Entlassung von 22.000 Mitarbeitern aufgrund der schwierigen US-Konjunktur angekündigt (ZDNet berichtete). Derzeit beschäftigt das Unternehmen rund 7000 Angestellte in Schottland.

Kontakt:
Compaq, Tel.: 089/99330 (günstigsten Tarif anzeigen)

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