Rage against the Machine entschuldigen sich

Band stellt Exklusiv-Material auf die Web-Site / Management hatte zuvor Rage-Fans von Napster gebannt

Die Anti-Kommerz-Punkband „Rage against the Machine“ sorgt sich um ihren Ruf. Die Plattenfirma der Gruppe hatte vergangene Woche eine Liste von Napster-Usern an die Betreiber des Tauschservices übergeben, denen Urheberrechts-Verletzungen an Titeln der Gruppe vorgeworfen werden. Die Fans wurden daraufhin gesperrt. Da „Rage“ beim gleichen Plattenlabel wie die Anti-Napster-Aktivisten Dr. Der und Metallica sind, ist dies eine logische Konsequenz. Doch „Rage“ tritt in ihren Texten offensiv gegen „Kommerz“ und die „Entmenschlichung der Gesellschaft“ an. Deshalb hat sich die Band jetzt von der Aktion ihres Labels distanziert.

Gitarrist Tom Morello entdeckte zuerst am Donnerstag Beschwerden über die Aktion im Gästebuch der Band-Site. Als Wiedergutmachung hat die Gruppe jetzt 15 Songs und acht Videos aus zuvor unveröffentlichtem Archivmaterial auf die Site gestellt. Zudem intervenierten die Musiker bei Napster, dass die Verbannung der Fans wieder aufgehoben wird. „Wir möchten uns bei unseren Fans entschuldigen“, so Morello.

ZDNet bietet den Napster für Windows zum Download an. Eine Version für Linux steht unter fileforum.efront.com/… zum kostenlosen Download bereit. Darüber hinaus hat ZDNet ein Napster-Special erstellt. Wissenswertes rund um das Format bietet ein MP3-Special.

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