Bundeskartellamt ermittelt nicht mehr gegen Telekom

Verfahren wegen überhöhter Preise für Datensätze eingestellt

Das Bundeskartellamt hat das Verfahren gegen die Deutsche Telekom wegen überhöhter Preise für ihre Kunden-Datensätze (ZDNet berichtete) eingestellt. Die Telekom hat eingelenkt und will zukünftig ihren Konkurrenten die für Auskunftsdienste notwendigen Daten vollständig und zu niedrigeren Preisen überlassen.
Das Unternehmen will nur noch die Kosten erheben, die ihm für die Erstellung und Pflege der Datensätze entstehen: Sie sollen auf alle Auskunftsunternehmen gleich verteilt werden. Die Aufteilung soll nach objektiven Gesichtspunkten geschehen. Auch die Telekom-Auskunft muß in Zukunft für die Leistungen bezahlen.
Das Bundeskartellamt hatte die Deutsche Telekom im vergangenen Jahr nach Beschwerden von Mitbewerbern wegen des Verdachts auf Preismißbrauch abgemahnt. Die Telekom hatte sich geweigert, den Wettbewerbern bestimmte Daten zu überlassen. Die Konkurrenten hatten außerdem moniert, daß die Preise für die Teilnehmerdaten so „stark überhöht“ seien, daß sie eine „kaum zu überspringende Marktzutrittsschranke“ darstellten. Das Abrechnungssystem für die Überlassung von Daten wurde als „bedenklich“ kritisiert.
Kontakt: Deutsche Telekom, Tel.: 0228/1810

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