Machtkampf: DVD-R versus DVD+R

Nach langem Kampf um ein einheitliches Format für DVD-Brenner zeichnet sich ein Sieger ab. Wer das Rennen machen wird und warum, steht in diesem Artikel.


02. Juni 2003

In letzter Zeit ist Bewegung ins DVD-Karussel gekommen und langsam scheint sich der Nebel um das Format-Wirrwarr zu lichten. Nachdem nun immer mehr Hersteller zum DVD+RW-Lager wechseln und Microsoft die native Unterstützung des DVD+RW-Formates in Windows seit Windows XP integriert hat, wird es für die Konkurrenz aus dem DVD-Forum – DVD-R, DVD-RW und DVD-RAM – immer schwieriger, da noch etwas entgegenzuhalten.

Übrigens wird DVD-RAM vom Microsoft Betriebsystem schon seit der Einführung dieser Technik 1997 unterstützt und kann aus Windows direkt ohne zusätzlichen Treiber oder Software beschrieben werden. Somit ist technisch gesehen die groß angekündigte Neuerung (DVD+RW-Support durch Windows) kein so besonderer Vorteil.

Außer Pioneer produzieren und vermarkten nur Panasonic, Lacie, Vivastar und demnächst ASUS entweder OEM-Versionen der Japaner oder eigene DVD-R(W)-Brenner. Doch während man bei DVD-R mit Mühe und Not 2-fache Geschwindigkeit beim Brennen auf DVD erreicht, schaffen es die DVD+R(W)-Brenner, die Medien mit 2,4-fach DVD-Tempo zu beschreiben. Außerdem ist die Unterstützung zum Brennen von CD-R(W)s bei DVD+R(W)-Geräten besser integriert, läuft schneller und macht weniger Probleme – einige DVD-R-Geräte können nicht einmal CDs beschreiben!

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