SAP S/4HANA-Umstieg bei Sonepar

Beim Elektrogroßhändler Sonepar führte das SAP-Systemhaus FIS eine der bislang größten S/4HANA-Umstellungen in Deutschland durch, bezogen auf das Belegvolumen. FIS leistete Applikationsunterstützung, die Tochter FIS-ASP bot Managed Services für den Rechenzentrumsbetrieb.

Bei dem Elektrogroßhändler fand eine der bislang größten S/4HANA-Umstellungen in Deutschland statt, bezogen auf das Belegvolumen. Implementierungspartner war der SAP Gold Partner FIS, der Applikationsunterstützung leistete sowie mithilfe des Tochterunternehmens FIS-ASP Managed Services für den Rechenzentrumsbetrieb bei Sonepar durchführte.

Für die SAP S/4HANA-Transition benötigte Sonepar ausreichend Rechnerkapazitäten.

Als Handelsunternehmen hat Sonepar traditionell ein sehr hohes Transaktionsvolumen. Das vorhandene Belegvolumen mit 2,4 Milliarden Belegzeilen und knapp 500 Millionen Belegen musste so vorbereitet werden, dass die Daten an einem verlängerten Wochenende vollständig migriert werden konnten. Vom Belegvolumen her war es daher eine der bislang größten S/4HANA-Umstellungen in Deutschland.

Für Migrationen dieser Größe bedarf es ausreichender Rechenpower. Mark Michaelis, Geschäftsführer von Sonepar Deutschland Information Services GmbH: „Hierfür konnten wir entsprechenden Speicher aus unserer eigenen Serverlandschaft bereitstellen und haben alles, was wir an Rechnerkapazitäten besitzen, für die Migration herangezogen. FIS erhielt den Auftrag für die Transition aufgrund der Marktausrichtung zum Großhandel, der hohen Expertise bei der branchenspezifischen Einführung von SAP sowie der langjährigen Partnerschaft.“

Als Umsetzungsstrategie wurde der Brownfield-Ansatz mit schrittweisem Vorgehen gewählt. Im ersten Projektschritt löste Sonepar im Mai 2018 die bisherige Oracle-Datenbank durch die Datenbank SAP HANA ab. Im Folgemonat wurden Debitoren und Kreditoren auf den „Geschäftspartner“ als neues Stammdatenobjekt umgestellt – als Voraussetzung für den Umstieg auf SAP S/4HANA. Schließlich folgte im November 2018 die Transition auf die neue Finanzsoftware sowie die Belegmigration nach HANA. SAP S/4HANA wurde anschließend über eine ausgeprägte Schnittstellenlandschaft mit weiteren Anwendungen im Unternehmen verbunden. Das Projekt mit FIS und FIS-ASP war damit erfolgreich abgeschlossen.

Mark Michaelis: „Eine Reihe von Jobs läuft mit der neuen, HANA-basierten Finanzbuchhaltung heute bereits wesentlich schneller. Trotzdem haben wir damit erst einmal nur die technische Ausgangsbasis geschaffen, um diese Technologie für uns optimal zu nutzen. Die Chancen und Möglichkeiten, die uns das S/4HANA-System jetzt bietet, werden wir künftig konsequent nutzen.“

Die FIS Informationssysteme und Consulting GmbH ist ein expandierendes, unabhängiges Unternehmen und bildet das Dach der FIS-Gruppe. Innerhalb dieser sind über 700 Mitarbeiter/innen beschäftigt, um Unternehmen jeden Tag moderner, wirtschaftlicher und wettbewerbsfähiger zu machen. Der Schwerpunkt der FIS liegt in SAP-Projekten und der Entwicklung effizienter Lösungen, welche die Digitalisierung in Unternehmen vorantreiben. Als eines der führenden SAP-Systemhäuser in der Region D-A-CH ist FIS mit der Komplettlösung FIS/wws im Technischen Großhandel Marktführer. Gemeinsam mit dem Tochterunternehmen Medienwerft deckt FIS das komplette SAP-Themenspektrum für den Bereich Customer Experience (CX) ab.

In der Tochtergesellschaft FIS-ASP betreiben und administrieren mehr als 100 Spezialisten die SAP-Systeme von Kunden in eigenen Rechenzentren in Süddeutschland. Das Tochterunternehmen FIS-SST ist kompetenter Ansprechpartner für Projekte rund um das Thema Nearshoring. Kollaborative Lösungen für die komfortable und sichere Prozessabwicklung verschiedener Unternehmen auf gemeinsamen Plattformen werden im Tochterunternehmen FIS-iLog entwickelt.

Themenseiten: FIS Informationssysteme und Consulting GmbH, S/4HANA, SAP, Software, Strategien

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