Apple iMac Pro kostet 5000 Dollar

Der All-in-One-Computer mit 27-Zoll-Display ist ab 14. Dezember erhältlich. Verbaut sind aktuelle Intel-Xeon-Prozessoren mit 8 bis 18 Rechenkernen. Für die Grafikleistung sorgt Radeon Vega Pro von AMD.

Der im Juni auf Apples Entwicklerkonferenz WWDC angekündigte All-in-One-Computer iMac Pro wird noch in dieser Woche in den Verkauf kommen. Der iPhone-Hersteller empfiehlt ihn Videocuttern, 3D-Animatoren, Musikern, Softwareentwicklern und Wissenschaftlern. Sie könnten damit „das tun, was sie immer tun – aber wie noch nie zuvor“. Das neue Spitzenmodell mit 27-Zoll-Display soll später in dieser Woche nicht nur vorbestellbar sein, sondern ist von Apple ausdrücklich als erhältlich ab 14. Dezember avisiert.

Bei den verbauten CPUs handelt sich sich um aktuelle Xeon-Prozessoren von Intel. Das Basismodell mit einem Achtkern-Prozessor wird 4999 Dollar kosten. Angekündigt hat Apple auch Modelle mit 10 und 18 Prozessorkernen. Laut Youtube-Tester Marques Brownlee, dem Apple bereits ein Gerät zur Verfügung stellte, ist außerdem ein weiteres 14-Core-Modell in der Pipeline. In diesem Jahr sollen aber nur die Modelle mit 8 und 10 Prozessorkernen zur Auslieferung kommen – wer noch mehr benötigt, wird sich bis Anfang nächsten Jahres gedulden müssen. Apple nennt einen Turbo-Boost bis zu 4,5 GHz und bis zu 42 MByte Cache.

Apple iMac Pro (Bild: Apple)Apple iMac Pro (Bild: Apple)

Beim Arbeitsspeicher setzt der Hersteller auf DDR4-ECC-RAM mit einer Taktrate von 2666 MHz. An Bord sind 32 GByte, optional auch 64 GByte oder 128 GByte. 9to5Mac weist darauf hin, dass anders als beim 5K-iMac keine weitere RAM-Aufrüstung durch den Nutzer möglich ist, also schon beim Kauf der Bedarf während der gesamten Nutzungszeit des Rechners zu bedenken ist. Die SSD bietet eine Kapazität von 1 TByte – optional auch 2 TByte oder 4 TByte.

Den Xeon-Prozessoren stellt Apple die AMD-GPU Radeon Vega Pro zur Seite und gibt an, dass sie mehr als dreimal so schnell wie jede vorherige iMac-GPU ist. Sie soll bei einfacher Präzision, die beispielsweise für 3D-Rendering in Echtzeit benötigt wird, eine Rechenleistung von bis zu 11 TeraFLOPS erreichen. Bei Aufgaben wie maschinellem Lernen, das laut Apple nur eine halbgenaue Präzision erfordert, soll sich die Leistung auf bis zu 22 TeraFLOPS verdoppeln. Ermöglicht wird dies durch AMDs neuen Radeon-Rechenkern sowie bis zu 16 GByte On-Pack-High Bandwidth Memory (HBM2).

Das 5K-Display des iMac Pro verfügt über eine Diagonale von 27 Zoll, erreicht eine Helligkeit von 500 Nits und unterstützt einen erweiterten Farbraum. Im 65 Zentimeter breiten und 51,6 Zentimeter hohen Gehäuse in der Farbe Spacegrau stecken zudem eine FaceTime-HD-Kamera, Stereolautsprecher und vier Mikrofone. Den Dual-Lüftern mit großem Kühlkörper und zusätzlicher Belüftung attestiert Apple, für eine 80 Prozent höhere Wärmekapazität des Systems zu sorgen. Als Betriebssystem kommt macOS High Sierra zum Einsatz.

Zudem spendiert Apple dem iMac Pro vier Thunderbolt-3-Anschlüsse und 10-Gbit-Ethernet. Über Thunderbolt lassen sich zwei 5K-Displays oder vier 4K-Displays ansteuern. Als Eingabegeräte dienen ein Magic Keyboard mit Ziffernblock und wahlweise Magic Mouse 2 oder Magic Trackpad 2. Sie sind passend zum Gehäuse des iMac Pro ebenfalls in der Farbe Spacegrau gehalten.

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Auch wenn iMac Pro leistungsmäßig in derselben Liga spielt, soll er nicht den Mac Pro ersetzen. Apple bereitet vielmehr auch einen Nachfolger des Mac Pro vor für Kunden, die ein High-End-System in einem modularen Design vorziehen.

Themenseiten: All-in-One, Apple, GPU, Prozessoren, iMac

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2 Kommentare zu Apple iMac Pro kostet 5000 Dollar

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  • Am 14. Dezember 2017 um 10:32 von Hardcore Gamer

    Für soviel Geld würde ich mir lieber einen anständigen Gaming PC mit wesentlich mehr Leistung als dieser Mac sie hat kaufen!

  • Am 14. Dezember 2017 um 10:59 von Bo Krause

    Ich hatte einen Mac Pro, allerdings mit bootcamp um auch Windowsprogramme auszuführen. Resultat: keinen technischen support durch Apple mehr, obwohl es die Apple Treiber waren welche abstürzten. Da ich auch recht teure Software nutze, welche nur für Windows verfügbar ist, habe ich mich für ein surface studio entschieden – da klappt alles bisher ohne Probleme.

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