Künstliche Intelligenz: Microsoft stellt Chat-Bot Tay vor

Er soll die dialogorientierte Verständigung zwischen jungen Menschen erforschen. Sie sind laut Microsoft die "dominanten Nutzer mobiler sozialer Chat-Dienste" in den USA. Tay nutzt neben künstlicher Intelligenz vor allem anonymisierte öffentliche Daten, um zu lernen.

Microsoft Research hat zusammen mit dem Bing-Team einen auf künstlicher Intelligenz basierenden Chat-Bot namens Tay entwickelt. Ziel ist es, die dialogorientierte Verständigung zu erforschen. Tay ist auf die Personengruppe der 18- bis 24-Jährigen ausgerichtet, den laut Microsoft „dominanten Nutzern von mobilen sozialen Chat-Diensten in den USA“.

Chat-Bot Tay (Bild: Microsoft)Tays wichtigste Informationsquelle sind anonymisierte öffentliche Daten. „Tay nutzt möglicherweise Daten, die Sie durch eine Suche liefern“, heißt es auf der Website des Projekts. „Tay verwendet eventuell auch Daten, die Sie mit ihr teilen, um ein einfaches Profil anzulegen und ihre Nutzererfahrung zu personalisieren.“

Microsoft weist darauf hin, dass alle Daten bis zu einem Jahr vorgehalten werden, um Tay weiter zu verbessern. Ein Profil erfasse neben einem Nutzernamen das Geschlecht, das Lieblingsessen, die Postleitzahl und den Beziehungsstatus. Ihr Profil können Anwender über das Kontaktformular auf Tay.ai löschen lassen.

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Der Chat-Bot soll mit Nutzern kommunizieren und sie dabei unterhalten, heißt es weiter auf der Website. „Je mehr Sie mit Tay chatten, desto klüger wird sie.“ Derzeit ist Tay auf Twitter, Snapchat, Facebook und Instagram mit eigenen Profilen vertreten.

Einen ähnlichen Chat-Bot entwickelte das Bing-Team bereits 2014 für den chinesischen Markt. Vertreter des Unternehmens bezeichneten den Xiaolce genannten Bot damals als „Cortanas kleine Schwester“.

[mit Material von Mary Jo Foley, ZDNet.com]

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5 Kommentare zu Künstliche Intelligenz: Microsoft stellt Chat-Bot Tay vor

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  • Am 27. März 2016 um 23:53 von Schimpansen Drill Seargant

    naja KI kann zwar mittlerweilen gut Spielen (Schach; Go; etc.) wo es auf Gleichungen Strategien etc. ankommt, eben alles was man berechnen kann, aber sprachliche, menschliche Interaktion, kann nen Schimpanse mit 150 Wörtern Zeichensprache … mehr als alle KI zusammen.

  • Am 26. März 2016 um 22:04 von Mac-Harry

    Typisch Microsoft. Erst mal das Zeug raus haun. Tja, Qualitätssicherung wäre mal eine tolle Idee.

  • Am 26. März 2016 um 1:50 von Hans Joachim

    „Microsoft Research hat zusammen mit dem Bing-Team einen auf künstlicher Intelligenz basierenden Chat-Bot namens Tay entwickelt.“
    Oder bei welcher Partnervermittlung geklaut? HAHA

  • Am 25. März 2016 um 0:36 von Judas Ischias

    Mit der Sicherheit schien es wohl nicht so gut bestellt gewesen zu sein.
    Da waren ja etliche Dinge zu lesen, wo ein paar „Scherzbolde“ durch Tricks den Bot dazu gebracht haben, einen Haufen rassistischer Äußerungen von sich zu geben.
    Ist halt schade wenn nur Tay klüger wird, aber nicht diese Schwachmaten, die Hitler hochleben lassen und Schwarze beleidigen.

  • Am 24. März 2016 um 23:45 von PeerH

    Und ist schon wieder offline, weil er auf rechtsextreme und problematische Aussagen konditioniert wurde. Ist im Moment weniger AI, und mehr eine Art Papagei. ;-)

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