Facebook: So schützt man seine Privatsphäre richtig

Einige Funktionen sollte man in jedem Fall komplett abschalten, wenn man die eigene Privatsphäre schützen will. Dazu gehört beispielsweise die Möglichkeit, dass Suchmaschinen das eigene Profil finden und auslesen können. Diese Informationen nutzt beispielsweise die Telekom auf Telefonbuch.de, um Suchenden möglicherweise passende Facebook-Profile anzuzeigen, ohne dass die Nutzer selbst gefragt werden. Ein extremes Beispiel ist YourOpenBook.com, wo sich Profile auf bestimmte Schlagwörter durchsuchen lassen.

Ohne die richtigen Einstellungen können Suchmaschinen die Profile automatisiert scannen und, wie hier bei telefonbuch.de, die Inhalte ohne Wissen des Nutzers aufbereiten.
Ohne die richtigen Einstellungen können Suchmaschinen die Profile automatisiert scannen und, wie hier bei telefonbuch.de, die Inhalte ohne Wissen des Nutzers aufbereiten (Screenshot: ZDNet).

Um die Funktion zu deaktivieren, wechselt man zuerst in die Privatsphäre-Einstellungen. Im unteren Bereich sind die Einstellungen zu Anwendungen und Webseiten zu sehen, ein Klick auf Bearbeite deine Einstellungen führt zum entsprechenden Untermenü für Anwendungen, Spiele und Webseiten.

Relevant ist der Punkt Öffentliche Suche. Wird darin der Eintrag deaktiviert, haben Suchmaschinen keinen Zugriff mehr auf das Profil, können es also auch nicht mehr einbinden. Das Deaktivieren der Funktion hat im Übrigen keine Auswirkung auf die Facebook-interne Suchfunktion – hier kann der User dennoch gefunden werden.

Eine ähnlich kritische Funktion ist Umgehende Personalisierung. Dabei erhalten spezielle Facebook-Partner umfangreiche Informationen zum Nutzer – die Funktion sollte man in jedem Fall abschalten. Sie ist allerdings nur in wenigen deutschsprachigen Profilen aktiviert.

Noch ist die umgehende Personalisierung nicht für alle Profile aktiv - sie gewährt bestimmten Applikationen einen deutlich tieferen Zugriff auf das eigene Profil. Tipp: abschalten (Screenshot: ZDNet).
Noch ist die umgehende Personalisierung nicht für alle Profile aktiv – sie gewährt bestimmten Applikationen einen deutlich tieferen Zugriff auf das eigene Profil. Tipp: abschalten (Screenshot: ZDNet).

Die dritte wichtige Option in diesem Bildschirm trägt den umständlichen Namen Informationen, die durch Freunde zugänglich sind. Damit können Anwendungen, Spiele und Webseiten von Freunden auf eigene Informationen zugreifen, sofern sie Zugriff auf das Profil von Freunden erhalten. Da die meisten Facebook-Nutzer eher freigiebig sind, sollte man hier möglichst alle Punkte deaktivieren – auf den Alltag in Facebook und die Grundfunktionen hat das kaum Auswirkungen.

Wer hier die öffentliche Suche deaktiviert, dessen Profil verschwindet aus Google und Co.  (Screenshot: ZDNet).
Wer hier die öffentliche Suche deaktiviert, dessen Profil verschwindet aus Google und Co. (Screenshot: ZDNet).

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3 Kommentare zu Facebook: So schützt man seine Privatsphäre richtig

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  • Am 23. Mai 2011 um 11:56 von Florian

    Anleitung
    Ich habe hier ein gutes Anleitungs-Video gefunden:

    http://www.vidorial.com/videos/1050-1-privatsphaere_schuetzen_in_facebook

    mfg

  • Am 1. Oktober 2010 um 20:03 von gerd reimer

    Sicherheit
    finde ich gut

    • Am 6. Oktober 2010 um 10:19 von Karl Assi

      AW: Sicherheit
      Die beste Sicherheit ist gewährleistet wenn sich von den sogenennten Sozialen Netzwerken (Datensammelstationen) fernhält, man schüzt so seine eigenen Daten und ganz wichtig auch die seiner Freunde!

      LG Karl

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