VMware aktualisiert vSphere auf Version 5

Sie bringt rund 200 neue und erweiterte Basisfunktionen. Profilgesteuerter Storage und Storage DRS ermöglichen das Unterteilen von Storage-Systemen in logische Einheiten. Außerdem hat VMware eine komplexe Cloud-Infrastruktur-Suite vorgestellt.

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VMware hat Version 5 der vShpere-Plattform veröffentlicht und sein Portfolio um eine komplexe Cloud-Infrastruktur-Suite ergänzt. vSphere 5 bringt rund 200 neue und erweiterte Basisfunktionen, die eine bessere Performance für geschäftskritische Apps in der Cloud ermöglichen sollen. Partner des Projekts sind etwa Verizon, Singapore Telecom und NYSE Euronext.

Mittels profilgesteuertem Storage und Storage DRS ermöglicht vSphere 5 Nutzern, ihre Storage-Systeme „innerhalb von nur drei Klicks“ in logische Einheiten zu gruppieren – etwa anhand von Kapazität, Bandbreite sowie I/O-Performance. vSphere Storage Appliance 1.0 ist auf kleine und mittelgroße Unternehmen ausgerichtet. Es spiegelt einen gemeinsam genutzten Speicher vor, der alle Möglichkeiten von vSphere bietet, ohne die IT-Kosten und Komplexität eines Shared-Storage-Systems.

vSphere 5 unterstützt VMware zufolge virtuelle Maschinen, die bis zu viermal leistungsfähiger sind als bisherige und die bis zu 1 Terabyte Hauptspeicher sowie 32 virtuelle CPUs besitzen. Sie können mehr als eine Million I/O-Operationen pro Sekunden ausführen. Damit sind die Anforderungen anspruchsvoller Anwendungen wie SAP-Datenbanken voll abgedeckt.

Die Autodeploy-Funktion von vSphere 5 nutzt PXE Boot, um einen Server zu starten. Sie schnappt sich Image und Konfiguration, um sich nahtlos in den bestehenden Pool einzufügen. Innerhalb von Minuten sollen die neuen Funktionen dem System zur Verfügung stehen. Version 5 besitzt zudem I/O-Kontrollen für Netzwerk und Speicher: Sie können anderen virtuellen Maschinen den Zugang zu zusätzlicher Energie und Diensten verbieten, während sie jeder virtuellen Maschine designierte Workloads zuweisen können, wenn rechenintensive Aufgaben anstehen.

VMwares neue Cloud-Infrastruktur-Suite geht mehrere Layer über die Möglichkeiten von vSphere 5 hinaus. Sie soll Organisationen bei der Umsetzung intelligenter virtueller Infrastrukturen helfen und stattet hoch virtualisierte Umgebungen mit Möglichkeiten zur Automatisierung des Betriebs, zur automatisierten Bereitstellung sowie zur Absicherung aus – etwa für geschäftskritische Anwendungen.

Die ersten beiden Ebenen enthalten beispielsweise vCenter SRM und Operations, die für die Überwachung und Verwaltung der Infrastruktur gedacht sind. Dazu gehört unter anderem der vCenter Site Recovery Manager, der Nutzern zu geringeren Kosten und fast nahtlos ermöglicht, die Daten auf der primären Site auf eine sekundäre zu replizieren, um sie im Krisenfall einsetzen zu können. Auch der Umzug auf die primäre Site ist möglich, wenn diese wiederhergestellt ist.

CEO Paul Maritz erklärte, seine Firma unternehme „den nächsten Schritt auf dieser Reise zu einer besser aufeinander abgestimmten Welt“. Cloud-Computing müsse aber „leichter zu verwalten“ und „weniger kostenintensiv zu betreiben“ werden. Laut CTO Stephen Herrod ist es „der größte koordinierte Software-Release, den wir je durchgeführt haben“.

VMware kündigte zudem die baldige Verfügbarkeit von vShield 5 , vCenter Site Recovery Manager 5 und vCloud Director 1.5 an. In Verbindung mit vSphere 5 ermöglichen diese Produkte dem Hersteller zufolge einen Cloud-skalierbaren Betrieb und erhöhen den Wert, den Kunden aus virtualisierten Ressourcen ziehen.

Themenseiten: Cloud-Computing, Singapore Telecom, Software, VMware, Verizon, Virtualisation, Virtualisierung

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