US-Halbleiterindustrie warnt vor gefälschten Chips

Händlerverzeichnis soll Käufer vor Piratenware schützen

Die Semiconductor Industry Association (SIA) hat eine Übersicht autorisierter Vertriebspartner veröffentlicht, um den Handel mit gefälschten Chips einzudämmen. Das Verzeichnis wurde in Zusammenarbeit mit Rochester Electronics erstellt und ist Teil einer Kampagne zur Bekämpfung von Produktpiraterie.

„Ein sicherer Weg, um sich vor Fälschungen zu schützen, ist der Kauf direkt beim Hersteller oder bei einem autorisierten Handelspartner“, sagte Curt Gerrisch, CEO von Rochester. Unter Authorizedcomponents.com lässt sich die Liste einsehen. Die Einzelhändler-Datenbank soll sukzessive ergänzt und regelmäßig aktualisiert werden.

„Produktfälschungen können die Zuverlässigkeit von Systemen negativ beeinflussen“, erklärt John Sullivan, Vorsitzender der zuständigen Arbeitsgruppe der SIA. „Wenn solche Komponenten in Autos, Flugzeugen oder medizinischen Geräten verbaut werden, kann ein Systemversagen verheerende Folgen haben.“

Nach Angaben der SIA haben amerikanische und europäische Zollbehörden mit Unterstützung der SIA kürzlich rund 360.000 gefälschte Chips beschlagnahmt. „Die Zahl vermittelt eine Vorstellung von der Größenordnung des gesetzwidrigen Handels mit elektronischen Komponenten“, sagte SIA-Präsident George Scalise.

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