Neuer Canon-Camcorder XL2 ab September

Der XL1-Nachfolger mit progressiver Auflösung soll 5499 Euro kosten

Canons neuer Camcorder für professionelles Filmen löst den XL1s ab. Wechselobjektiv, kombiniertes Sucher-/Displaysystem und ein Breitbildsystem mit hochauflösendem 16:9-Modus sollen zu den Ausstattungshighlights zählen. Drei 800.000 Pixel-CCDs und ein neu entwickelter Signalprozessor sollen dabei für eine hohe Bildqualität sorgen. Die XL2 wird – nach Aussage von Canon – ab Ende September für 5499 Euro an den Fachhandel ausgeliefert.

Was die Signalverarbeitung anbelangt, verarbeitet der XL2 beispielsweise die Rot-, Grün- und Blau-Farbauszüge der drei Eindrittel-Zoll-CCDs über einen neuen Signalprozessor, der nicht nur die Signal/Rauschabstände gegenüber dem Vorgängermodell XL1s anheben soll, sondern auch eine höhere Auflösung und Empfindlichkeit bereitstellt. Der Prozessor verarbeitet die Signale wahlweise im 50i (interlaced) Verfahren oder im für Heimkinoanwendungen erforderlichen 25p (progressive) Verfahren. Dabei kann die Gradation wie die Farbmatrix von Video auf „Filmstyle“ umgestellt werden, um für den echten Filmlook zu sorgen. Filmkorn kann ebenfalls simuliert werden.

Die hochauflösende 20fach-Zoom-Optik enthält eine aus den Canon Broadcast-Objektiven und den EF-Objektiven der L-Serie bekannte Fluorit-Linse zur Eliminierung von chromatischer Aberration. Im Zusammenspiel mit der feinlamelligen Kreisblende sollen so so nicht nur kristallklare sondern auch selektiv tiefenscharfe Aufnahmen entstehen.

Folgende Aufnahmemodi stehen zur Verfügung: Vollautomatisch, Blendenvorwahl, Zeitvorwahl, Vollmanuell, Spotlight und Schwachlicht. Die Verschlusszeit ist in 30 Stufen einstellbar, fein genug um auch Monitoraufnahmen realisieren zu können. Natürlich können die Einstellungen für Zeit und Blende auch während der Aufnahme aus dem Motiv heraus arretiert (AE-Lock) werden.

Für Profifilmer stehen zum Blanken der Tapes Farbbalken und der 1 Kilohertz-Sendeton zur Verfügung. Das SMPTE-Timecode-Modul erlaubt die Aufzeichnung von konsekutivem Timecode oder dem bei Veranstaltungen bevorzugten Echtzeit-Timecode.

Für die professionelle Tonaufzeichnung sind zwei XLR-Stecker mit 48-Volt-Phantomspeisung bereits integriert. Getrennte 4-Kanalaufzeichnung war bereits mit der XL1s realisierbar – so Canon – und ist auch mit dem Nachfolger problemlos möglich. Neu ist der BNC-Ausgang zum Anschluss an einen Kontrollmonitor.

Info: Canon

Test
Profi-Camcorder Canon XL2 (Foto: Canon)

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