Musikindustrie verbietet MP3-Veröffentlichungen

Public Enemy, Billy Idol und Beasty Boys müssen Internet-Angebot zurückziehen

Das Internet verändert den Musik-Konsum der Hörer. Sehr zum Mißmut der US-Plattenindustrie, die befürchtet, auf ihren CDs sitzen zu bleiben, weil die Stücke billiger im MP3-Format übers Internet zu haben sind.
Vor wenigen Tagen hatte die Plattenfirma PolyGram die ehemaligen Rap-Größen von Public Enemy unter Androhung eines Gerichtsverfahrens aufgefordert, all ihre MP3-Dateien vom Netz zu nehmen.
Die Plattenfirma Capital Records verbietet dem einstigen Punkrock-Star Billy Idol seine beiden neuen Lieder „Find A Way“ und „Sleeping With An Angel“ weiterhin über die Website MP3.com zum Download anzubieten. Der „Cyberpunk“ hatte das Angebot gemacht, nachdem die Firma die beiden Songs abgelehnt hatte. Idols Antwort folgte in Effenberg-Manier (www.mp3.com/news/149.html).
Ebenfalls mit Capitol Records sind die weißen Hip-Hopper Beastie Boys aneinandergeraten. Sie boten Live-Mitschnitte ihrer Konzerte im MP3-Format an. Selbst die öffentliche Aufforderung an ihre Plattenfirma, doch bitte „nett“ zu sein, half nichts. Die Stücke mußten vom Netz genommen werden. Jetzt bieten die Beasty Boys sie im Realaudio-Format an.
Umfangreiche Grundlageninformationen zum MP3-Standard liefert ein großes ZDNet-Special.

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