Microsoft steigert Umsatz und Gewinn im dritten Fiskalquartal

Beide Kategorien übertreffen die Erwartungen von Analysten. Die Office-Sparte erwirtschaftet ein Plus von 17 Prozent. Auch die Geschäftsbereiche für Windows und Cloud melden zweistellige Zuwächse.

Microsoft hat im dritten Fiskalquartal (bis 31. März) seinen Umsatz um 16 Prozent und seinen Gewinn um 35 Prozent gesteigert. Die Einnahmen von 26,8 Milliarden Dollar und auch der Gewinn von 7,4 Milliarden Dollar oder 0,95 Dollar je Aktie übertreffen zudem die Erwartungen von Analysten. Sie hatten 0,84 Dollar Überschuss je Anteilsschein bei Einnahmen von 25,77 Milliarden Dollar vorausgesagt. Das gute Ergebnis löste gestern im nachbörslichen Handel jedoch gemischte Reaktionen von Anlegern aus.

Microsoft-Schild vor Gebäude 99 des Redmond-Campus (Bild: Microsoft)Unmittelbar nach Bekanntgabe der Zahlen fiel der Kurs der Microsoft-Aktie unter die Marken von 92 Dollar, um dann auf fast 98 Dollar anzusteigen. Schließlich pendelte sich der Preis bei 96,49 Dollar ein, was einem Plus von 2,37 Prozent gegenüber dem offiziellen Schlusskurs von 94,26 entspricht.

Nahezu alle Geschäftsbereiche des Softwarekonzerns verbesserten ihr Ergebnis gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Die Productivity and Business Processes Group, zu der Office, LinkedIn und Dynamics gehören, erzielte ein Wachstum von 17 Prozent. Sie steuerte 9 Milliarden Dollar zum Gesamtergebnis bei. Der mit Office 365 für Unternehmen generierte Umsatz erhöhte sich sogar um 42 Prozent. Zudem sollen inzwischen 30,6 Millionen Verbraucher ein Office-365-Abonnement haben.

Die Sparte Intelligent Cloud nahm 7,9 Milliarden Dollar ein, 17 Prozent mehr als vor einem Jahr. Der Azure-Umsatz legte um 93 Prozent zu. Den größten Beitrag leistete jedoch erneut die More Personal Computing Group mit 9,9 Milliarden Dollar (plus 13 Prozent). Der Umsatz mit Windows-OEM-Lizenzen wuchs um 4 Prozent. Bei den Windows-Produkten für Unternehmen meldete Microsoft indes ein Plus von 21 Prozent.

Darüber hinaus wuchs der Geschäftsbereich Surface um 32 Prozent. Die Gaming-Sparte setzte 18 Prozent mehr um als im Vorjahreszeitraum. Auch die Suchmaschine Bing entwickelte sich positiv. Der Umsatz aus dem Verkauf von Suchwerbung stieg um 16 Prozent.

Im laufenden vierten Geschäftsquartal (bis 30. Juni) rechnet Microsoft nun mit Einnahmen zwischen 28,8 und 29,5 Milliarden Dollar. Das Vorjahresquartal erbrachte Microsoft einen Umsatz von 23,3 Milliarden Dollar und einen Profit von 6,5 Milliarden Dollar.

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2 Kommentare zu Microsoft steigert Umsatz und Gewinn im dritten Fiskalquartal

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  • Am 27. April 2018 um 9:40 von Ich glaub‘s nicht

    Ja, das stimmt wohl, und dennoch landet der Quartalsumsatz erneut bei 1 Milliarde Dollar.

    „Darüber hinaus wuchs der Geschäftsbereich Surface um 32 Prozent.“

    Handelsblatt: „Die Microsoft-Surface-Tablets und Laptops weisen dank runderneuerter Produktpalette ein Umsatzplus von 32 Prozent auf 1,1 Milliarden Dollar auf.“

    So viel wird seit einigen Jahren jedes Quartal vermeldet, und immer sind es 35%Wachstum.

    Ein Perpetuum Mobile, das immer 35% Anstieg verzeichnet, aber als Absolute Zahl doch bei 1 Mrd Umsatz bleibt? Wunder der Physik.

  • Am 27. April 2018 um 13:08 von Falk

    Läuft bei MS ebenso wie bei Amazon. Sehr beeindruckend. Die beiden CloudGiganten werden bald zur Nr1 und Nr2 an der Börse aufrücken.

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