Apple stellt MacBook Pro mit Touch Bar vor

Die Multi-Touch-Bedienleiste ersetzt die klassischen Funktionstasten. Apps wie Mail, Finder, Kalender und Safari lassen sich mit der Touch Bar steuern. Zudem integriert Apple in den Ein-/Ausschalter den Fingerabdrucksensor Touch ID.

Apple hat wie erwartet seine Notebook-Reihe MacBook Pro überarbeitet. Die neuen Modelle mit 13- und 15-Zoll-Displays verfügen über ein Multi-Touch-Display namens Touch Bar, das die klassischen Funktionstasten ersetzt und die Bedienung zahlreicher Anwendungen erleichtern soll. Darüber hinaus hat Apple seinen Premium-Notebooks ein dünneres Gehäuse und Intel-Core-Prozessoren der sechsten Generation spendiert.

„Die Touch Bar platziert die Steuermöglichkeiten direkt an die Fingerspitzen des Anwenders und passt sich automatisch dem Einsatzzweck an – sei es bei der Verwendung des Betriebssystems oder von Anwendungen wie Mail, Finder, Kalender, Numbers, GarageBand, Final Cut Pro X und vielen mehr, und das auch bei Apps von Drittanbietern“, beschreibt Apple die neue Bedienleiste in einer Pressemitteilung.

MacBook Pro 2016 (Bild: Apple)Sie erlaubt beispielsweise einen schnellen Wechsel zwischen Tabs in Safari oder den Zugriff auf die Browserfavoriten. Die Touch Bar zeigt bei der Eingabe von Nachrichten aber auch verfügbare Emojis an. Nutzer können aber auch iPhone- oder FaceTime-Anrufe annehmen, ohne den Cursor zu bewegen. Die Touch Bar steuert zudem Hardwarefunktionen wie Lautstärke und Bildschirmhelligkeit und stellt auf Wunsch auch die klassischen Funktionstasten zur Verfügung.

Darüber hinaus hat Apple seinen Fingerabdruckscanner Touch ID in den Ein-/Ausschalter integriert. Damit lässt sich das neue MacBook Pro aber nicht nur entsperren, es wird auch ein schneller Wechsel zwischen Benutzerkonten und auch der Bezahldienst Apple Pay unterstützt.

Das Display bietet nach Herstellerangaben eine Helligkeit von 500 Nits und damit 67 Prozent mehr Helligkeit und einen 67 Prozent höheren Kontrast als die Vorgängergeneration. Es unterstützt den erweiterten Farbraum P3, der eine größere Palette an Grün- und Rottönen ermöglicht. Das 13-Zoll-Display löst 2560 mal 1600 Pixel auf, was einer Pixeldichte von 227 ppi entspricht. Beim MacBook Pro 15 Zoll sind es 2880 mal 1800 Bildpunkte und damit 220 ppi.

Während das 13-Zoll-Modell wahlweise von bis zu 3,3 GHz schnellen Core-i5- und Core-i7-Prozessoren von Intel angetrieben wird, bietet Apple das größere Gerät auch in der einfachsten Konfiguration nur mit Core-i7-CPUs an. Als Massenspeicher dienen On-Board-SSD auf PCIe-Basis mit wahlweise bis zu 2 Terabyte. Der LPDDR3-Arbeitsspeicher ist beim 13-Zoll-Modell 8 oder 16 GByte groß, beim MacBook Pro 15 Zoll stets 16 GByte.

Das Display des MacBook Pro bietet den erweiterten Farbraum P3 (Bild: Apple).Das Display des MacBook Pro bietet den erweiterten Farbraum P3 (Bild: Apple).Beide Varianten verfügen über bis zu vier 4 Thunderbolt-3-Anschlüsse (USB-C), die Aufladen, DisplayPort und USB 3.1 unterstützen. Die im Displayrahmen integrierte FaceTime-HD-Kamera hat eine Auflösung von 720p. Zur weiteren Ausstattung gehören zwei Mikrofone und ein 3,5-mm-Kopfhöreranschluss. Die Akkulaufzeit spezifiziert Apple mit bis zu 10 Stunden für drahtloses Surfen per WLAN 802.11ac oder die Wiedergabe von iTunes-Filmen.

Das Gehäuse des MacBook Pro 13 Zoll misst 21,24 mal 30,41 Zentimeter und ist 1,49 Zentimeter hoch. Je nach Konfiguration wiegt es 1,37 kg. Das 15-Zoll-Modell bringt 1,83 kg auf die Waage und ist mit 24,07 mal 34,93 Zentimeter nur unwesentlich größer. Die Höhe bleibt mit 1,55 Zentimetern sogar nahezu gleich.

Die neuen MacBooks Pro können ab sofort im Apple Store bestellt werden. Das Einstiegsmodell mit 13-Zoll-Display, 2-GHz-Dual-Core-Prozessor, 256-GByte-SSD und ohne Touch Bar kostet 1699 Euro. Die neue Bedienleiste gibt es erst ab 1999 Euro in Verbindung mit einer 2,9 GHz schnellen Core-i5-CPU. Das MacBook Pro 15 Zoll ist ab 2699 Euro zu haben. In der höchsten Ausstattung, die eine Grafikkarte vom Typ AMD Radeon Pro 460, eine 2 TByte große SSD und einen Core-i7-Quadcore-Prozessor mit 2,9 GHz umfasst, werden 4999 Euro fällig. Das 13-Zoll-Modell ohne Touch Bar liefert Apple derzeit ab dem 3. November aus. Alle anderen Varianten haben eine Lieferzeit von 3 bis 4 Wochen.

MacBooks 2016 und Surface Book 2016 im Vergleich

Merkmal MacBookPro Surface Book
Prozessor Intel Core i5 oder Core i7 der sechsten Generation Intel Core i5 oder Core i7 der sechsten Generation
Arbeitsspeicher 8 oder 16 GByte 8 oder 16 GByte
Massenspeicher SSD mit 256 GByte bis 2 TByte SSD mit 256 GByte bis 1 TByte
Displaydiagonale 13,3 oder 15,4 Zoll 13,5 Zoll
Auflösung in Pixel 2560 mal 1600 (bei 13 Zoll, entspricht 227 ppi) oder 2880 mal 1800 (bei 15 Zoll, entspricht 220 ppi) 3000 mal 2000 (entspricht 267 ppi)
Grafik, Minimalausstattung Intel Iris Graphics Intel HD Graphics
Grafik, Maximalausstattung AMD Radeon Pro 450 oder 455 Nvidia GTX 965M
Schnittstellen 2 (13-Zoll-MacBook) respektive 4 Thunderbolt-Ports (größere Modelle), Kopfhöreranschluss 2 USB 3.0 Typ A, Mini DisplayPort, Kopfhöreranschluss
WLAN 802.11ac 802.11ac
Akkulaufzeit laut Hersteller 10 Stunden 12 bis 16 Stunden
Bauhöhe je nach Modell zwischen 1,49 und 1,5 Zentimeter zwischen 1,3 und 2,3 Zentimeter
Gewicht 1370 Gramm (13 Zoll-Modell), 1830 Gramm (15-Zoll-Modell) zwischen 1515 und 1579 Gramm (je nach Grafikausstattung)
Preis ab 1699 Euro 13-Zoll-MacBook), 1999 bis 4999 Euro (15-Zoll-MacBook Pro) je nach Ausstattung in den USA 2399, 2799 oder 3299 Dollar
Tabelle: ZDNet, Stand Oktober 2016

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9 Kommentare zu Apple stellt MacBook Pro mit Touch Bar vor

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  • Am 29. Oktober 2016 um 0:11 von Judas Ischias

    Ha ha ha.
    Schon wieder mal so ein theatralischer Abschied.:D
    Obwohl? Dieser ist eigentlich noch besser.:D
    Mal sehen ob PeerH wieder so schnell da ist, wie beim letzten mal?
    Und mit einer handfesten Lüge, auch zum wiederholten mal, dass keine Aliase benutzt wurden, verabschiedet er sich. Einfach köstlich und erstklassige Comedy.:D
    Na dann bis bald.;)

  • Am 28. Oktober 2016 um 22:44 von dieterdreist

    was soll denn daran pro sein? Immer noch nur 16 GB RAM, immer noch weniger Anschlüsse, keine Hardware Funktionstasten mehr, und nun nicht mal mehr eine ESC Taste? Keine auswechselbaren Akkus, eingelöteter RAM, dieselbe unbequeme Tastatur des Macbooks ohne Hub, wechselbare Festplatten/ssd erwartet man ja schon länger nicht mehr. Dafür aber ein Pro-Preis von bis zu 5000 EUR. Das Betriebssystem wird auch immer schlimmer, kein Wunder dass die Verkaufszahlen zurück gehen, sowas kann man ja nur kaufen wenn man zum Angeben als Statussymbol ein chic designtes Gerät (was das Aussehen angeht) braucht. Wer ein gutes Gerät zum Arbeiten benötigt sollte sich lieber ein betagtes Topgerät ca. von 2012 kaufen, Apple, Lenovo oder evtl Elitebook. Kostet nur einen Bruchteil und ist vielseitiger und teilweise sogar leistungsfähiger. Keine Ahnung was der Flachheitswahn bringen soll ausser Kühlungsproblemen, diesem ein Stück Tastaturergonomie zu opfern ist ein Schildbürgerstreich.

  • Am 28. Oktober 2016 um 19:14 von ckOne

    Er hat doch einen an der Waffel !!!
    Aber er wechselt halt einfach auf einen seiner vielen Aliase !!!

  • Am 28. Oktober 2016 um 15:22 von Franky

    @peerH: Achso, die Akkulaufzeit vom Macbook ist ja sogar geringer als beim leistungsstärkeren surface book. Ich hätte ehrlich gesagt gedacht, das du dich vorher informierst, bevor du hier solche „vorteile“ herausstellst…

    Klassisches Eigentor dann jawohl. :-) Zeigt auch wie ernst man deine argumentation nehmen kann und unterstreicht, das du dir die Welt so drehst wie sie für dich passt. Immer wieder…

    • Am 28. Oktober 2016 um 16:13 von PeerH

      Kauf Dir ein MacBook – und Du wirst feststellen, dass die Angaben bezüglich Akku konservativ sind – und praktisch immer erreicht werden.
      __
      Kauf Dir ein Surface Book, und Du wirst feststellen, dass die Angaben bezüglich Akku arg optimistisch sind – sie werden praktisch nie erreicht.
      __
      Wie bei der großen Mehrheit der Windows Notebooks.
      __
      PS: Und da Du ganz offensichtlich in weiten Teilen wie ckOne bzw. DoN argumentierst, nehme ich Dich ab nun genausowenig ernst. Da hilf auch kein ‚ich habe aeit x Jahren‘ geschrieben – vielleicht sind ckone/DoN schon immer Deine neueren Alias.
      Aber das ist nicht wirklich wichtig. Wenn es Deinem Ego gut tut. Nur zu.
      __
      Cheers.
      =========
      In eigener Sache, und weil ich hier doch einige ‚Fans‘ habe -nicht traurig sein. Das war mein letzter Kommentar hier bei ZdNet.
      __
      Warum? Weil Windmühlen einfach nicht lernen wollen: sie sind un einmal Windmühlen, und bei Wind drehen sie sich. Ob sie wollen, oder nicht. Da hilft weder ein Don, noch ein Sancho – es bleiben Windmühlen.
      __
      Und für diejenigen, die hier mehrere Aliase betreiben: ich war, bin und werde immer der eine PeerH gewesen sein, der euch eure eigene Anti-Apple-Religiosität – und einigen Spezis ihre tiefsitzende Unwissenheit bezüglich IT – vorgeführt hat. Dazu hat ein PeerH genügt, mehrere Aliase nutzen nur Schwache Charaktere.
      __
      Lernt was daraus. Die Welt ist schön, und ihr solltet euch nicht auf Schwarz und Weiß, sondern auf die Millionen Farben konzentrieren, die sie so überaus lebenswert machen.
      __
      Ciao!
      __
      @Redaktion weiter so. Ich bleibe mit Freude ein Leser – weil ihr eben immer über den Tellerrand blickt, und aus den Zwängen das beste macht. Mit einem sehr niedrigen Polemik-Faktor und zudem sehr sachlich. In diesen Zeiten ist das nicht leicht.
      __
      Danke für die nette Zeit. Meine Kritik war stets konstruktiv gemeint. Wie Kritik eben auch sein – und auch aufgefasst werden – sollte. :-)
      __
      >> Hehehe, und weil hier die Spezis so argumentieren werden: nein, ich war, bin, und werde nie ein bezahlter ‚Schreiberling‘ sein. Ich war, bin, und werde immer finanziell unabhängig sein. Und das ist gut so.
      Mir ging es um Spaß am Schreiben, und darum, dass eben Falsches nicht unkommentiert bleibt, sondern auch so benannt wird. Offensichtlich haben hier einige damit ein Problem, was mir treue Freunde verschafft hat.
      Tja: damit hätte dann wohl auch die Bettelei dieser Freunde um meine Aufmerksamkeit wohl keinen Sinn mehr. ;-)
      __
      .
      PeerH

      • Am 28. Oktober 2016 um 19:19 von kreaktiv

        Und wieder haben wir PeerH bei einer FETTEN Lügen erwischt. Laut ersten Test hier bei zdnet hält der Akku vom SurfaceBook 12h und vom MacBook Pro nur 10h.

      • Am 28. Oktober 2016 um 21:25 von Franky

        Wenn du das wirklich ernst meinen solltest, ich werde dich hier vermissen – das ist mein ernst. Überlegs dir nochmal und lass dir sagen das hier nichts persönlich gemeint ist. Ich persönlich finde es interessanter hier mit einem Querunlanten wie dir.

        Das du hinter mir allerdings immernoch einen deiner altgedienten „freunde“ hier vermutest finde ich allerdings nicht richtig, vor allem nachdem du dich dafür entschuldigt hattest (und ich das wohlwohlend zur Kenntniss) nahm. Niemals habe ich unter einem anderen Namen als diesem hier geschrieben – soviel vertrauen sollte einfach aufgebracht werden. Egal von wem.

  • Am 28. Oktober 2016 um 10:59 von kreaktiv

    Was für ein riesen Aufwand um ein MacBook ohne jegliche Inovation vorzustellen. Apple hält sich so langsm an jedem Strohhalm fest.
    Keine neuen iMac. Das ist wirklich sehr armselig.

  • Am 28. Oktober 2016 um 8:31 von ckOne

    Schönes Gerät, nur die Portänderung gefällt mir nicht, schon wieder neue Adapter, aber so langsam glaube ich Apple will damit die rückläufigen Gewinne aus den iPhone Verkäufen kompensieren.
    Und damit ist nicht die vielfältige Funktionsweise gemeint. Es wäre halt gut wenn Apple zumindestens einen Adapter Usb3.1-USB3 beilegenwürde. Und der Wegfall des ladeanschlusses mit Magnethalterung ist in meinen Augen auch ein Rückschritt (aber vielleicht gab es zu wenige Fallschäden, und somit weniger Verkäufe).

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