Apple entwickelt angeblich mobile Medizin-App

Sie könnte gegen Ende 2014 auf der Uhr iWatch zum Einsatz kommen. Apple ist diesbezüglich im Gespräch mit der Medizinbehörde Food and Drug Administration. Aber auch für iOS 8 ist angeblich ein Schwerpunkt Medizin und FItness samt einer App namens "Healthbook" geplant.

Apple-Manager haben sich vergangene Woche angeblich mit Vertretern der Food and Drug Administration getroffen – einer mit Medizin befassten US-Behörde, die unter anderem für die Zulassung von Arzneimitteln zuständig ist. Dabei soll es um „mobile medizinische Anwendungen“ gegangen sein, wie die New York Times berichtet.

Apple-Logo

Für Apple führten demnach Senior Vice President of Operations Jeff Williams und Vice President of Software Technology Budd Tribble die Gespräche. Quellen der Zeitung zufolge sind Apples Vice President of Technology Kevin Lynch und Senior Vice President of Technology Bob Mansfield ebenfalls an der Konzeption der Software beteiligt, die mutmaßlich auf einer geplanten Uhr namens iWatch – in Verbindung mit einem iPhone – zum Einsatz kommen wird.

In einem dazu passenden, aber eigenständigen Bericht auf 9to5Mac heißt es, das kommende Mobilbetriebsssystem iOS 8 werde einen Schwerpunkt Gesundheit und Fitness haben, zum Beispiel in Form einer App namens „Healthbook“ („Gesundheitsbuch“). Sie quantifiziert laut dem Blog die Bewegung des Nutzers, gibt an, wie viele Kalorien er verbrannt hat, und kann auch Blutdruck, Wasseranteil im Körper sowie Glukosespiegel messen. Damit würde sie einen Schritt über existierende Fitness-Tracker für iOS von Nike und Fitbit hinausgehen.

Weitere Indizien für kommende Gesundheitsberatung durch iOS-Geräte sind Apples Neueinstellungen. Laut MacRumors wurde Michael O’Reilly angeheuert, der bisher Chief Medical Officer bei Masimo Corporation war, einem kalifornischen Medizintechnik-Unternehmen.

Die New York Times hat sich daneben noch mit einem anderen Aspekt der angeblich kommenden Smartwatch von Apple befasst. Ihr zufolge könnte sie sich durch Solarzellen und Bewegungen des Nutzers aufladen, um die Schwachstelle bisheriger Smartwatches – die geringe Akkulaufzeit – zu eliminieren. Die Uhr wird nach Informationen von 9to5Mac kurz vor Jahresende 2014 erscheinen.

[mit Material von Richard Nieva, News.com]

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Themenseiten: Apple, Medizin, Smartphone, Smartwatch, Software, iOS, iPhone, iWatch

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7 Kommentare zu Apple entwickelt angeblich mobile Medizin-App

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  • Am 3. Februar 2014 um 21:47 von hmm..

    Man hält ihnen den Finger hin (Fingerscanner) und sie greifen nach der Hand (alle physiologischen Daten). Der Professor Stephan Fairclough warnt in der Nature 505, S. 263, 2014. Was man damit alles anstellen kann..

  • Am 3. Februar 2014 um 21:27 von Judas Ischias

    Da würden sich Versicherungen und Krankenkassen bestimmt sehr freuen, besonders wo es heutzutage schon große Mode ist, bei Banken die Daten zu klauen und diese dann für viel Geld an Regierungsstellen zu verkaufen. Da ist ein großes Potential vorhanden und Leute die sich für solche schmutzigen Aktionen zur Verfügung stellen, gibt’s bestimmt genug.

  • Am 3. Februar 2014 um 15:35 von Mac-Harry.de

    Derzeit würde ich auch nur einem einzigen Hersteller meine medizinischen Daten speichern lassen. Google bestimmt nicht. Eher schon Microsoft, doch am sichersten ist wohl Apple. Spannende Entwicklung, aber leider nur auf Consumer-Level. Hier ist noch viel mehr Potenzial im Markt für Profi- und Krankenhaus-Anwendungen.

    • Am 3. Februar 2014 um 18:08 von Ja stimmt

      Ja da muß ich Harry zustimmen. Auch ich würde eher meine Daten Apple anvertrauen. Sie haben absolut die längste Erfahrungen mit dem Umgang von fremden Daten. Schließlich habe sie ja mit dem iPhone als erstes begonnen die Nutzer vollständig auszuspionieren und zu überwachen. So wie ich gelesen habe hat Apple ja sehr eng mit de NSA zusammengearbeitet.

    • Am 3. Februar 2014 um 21:02 von punisher

      Genau Harry, alle Profi- und Krankenhaus Systeme von Windows und vielleicht ein wenig Linux auf OSX umstellen und natürlich erst mal genug Apple Hardware kaufen, damit du OSX benutzen kannst. Dann rettet man vielleicht mehr leben oder? haha
      Was ne Logik…

      • Am 4. Februar 2014 um 1:21 von Judas Ischias

        Das macht doch Sinn, da klingeln irgendwann wieder ordentlich die Kassen und dann sehen auch die Quartalszahlen wieder besser aus. Vor allen Dingen muss Mac-Harry nicht immer die üblichen 170 Milliarden nennen, sondern kann mal ein paar neue Summen aufzählen.

    • Am 4. Februar 2014 um 11:30 von hamster

      mac-harry du bist ja n ganz helles köpfchen. wär sonst keiner darauf gekommen, dass in dem bereich noch ne menge geld zu verdienen is. bei google regt er sich auf, dass die daten über unseren energieverbrach sammeln, und wenn apple seine medizinischen daten sammelt fühlt er sich gut aufgehoben.

      das is ja mal sowas von LOOOL :DDD

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