Analyst: Apple plant höher auflösendes iPad und Billig-iMac

Laut Ming-Chi Kuo von KGI Securities kommt das iPad 6 weiterhin mit einem 9,7-Zoll-Screen, der aber eine 30 bis 40 Prozent höhere Auflösung bietet als das aktuelle Modell. Die Vorstellung des iPad Mini Retina erwartet er noch im Oktober. Zudem rechnet er mit einem 12-Zoll-MacBook.

KGI Securities hat seine jüngsten Vorhersagen für kommende Apple-Produkte veröffentlicht. Die Analysten erwarten unter anderem, dass Apple demnächst ein höher auflösendes iPad, eine günstigere Variante des iMac und ein iPad Mini mit Retina-Display auf den Markt bringen wird.

Das iPad 5 ist noch nicht einmal angekündigt, da spekuliert der bekannte Apple-Beobachter und KGI-Securities-Analyst Ming-Chi Kuo schon über das iPad 6. Er geht davon aus, dass das übernächste Apple-Tablet weiterhin ein 9,7-Zoll-Display besitzen wird, das im Vergleich zum iPad 4 aber eine 30 bis 40 Prozent höhere Auflösung liefern soll. Das ist bemerkenswert, angesichts einer Pixeldichte von 264 ppi beim aktuellen Modell. Das iPad 5 soll dieselbe Pixeldichte aufweisen, aber dünner und leichter sein.

ipad-zdnet

Das iPad 6 erwartet Kuo für Ende 2014. An eine größere Ausgabe des Apple-Tablets, von der zuletzt aus der Lieferkette zu hören war, glaubt er hingegen nicht. „Entgegen anderslautender Spekulationen, dass das nächstjährige iPad in einem 12-Zoll-Formfaktor oder größer kommen wird, glauben wir, dass es das aktuelle 9,7-Zoll-Format beibehalten wird“, zitiert MacRumors den Analysten. „Wir glauben, ein 12-Zoll-iPad würde keine gute mobile Erfahrung bieten angesichts der heutigen technischen Limitierungen.“

Ein iPad Mini Retina wird Apple nach Einschätzung von Kuo noch diesen Monat auf einer Presseveranstaltung vorstellen. Andere Analysten gehen ebenfalls von einer solchen Ankündigung aus. Gegenüber CNET erklärten sie aber, dass es bei dem Gerät dieses Jahr noch zu Lieferengpässen kommen könne.

Laut Kuo arbeitet Apple zudem an einem günstigeren iMac. Das aktuelle Modell verkaufe sich nicht sehr gut. „Unsere Umfragen deuten darauf hin, dass von Apples letztem iMac-Modell weltweit weniger Einheiten ausgeliefert wurden als erwartet. Wir glauben, der Preis war zu hoch angesetzt“, sagte Kuo. „Daher gehen wir davon aus, dass Apple einen Billig-iMac anbieten könnte, um angesichts der starken Konkurrenz durch Lenovo, HP und andere den Absatz in Märkten außerhalb der USA zu erhöhen.“

Darüber hinaus stimmte der KGI-Securities-Analyst kursierenden Gerüchten über ein 12,9 Zoll großes MacBook zu. Über solch ein Gerät hatte etwa NPD DisplaySearch spekuliert. Dabei scheint es sich um ein neues MacBook Air zu handeln. Kuo spricht zwar nicht explizit von einem Air, aber NPD DisplaySearch beschreibt es als solches. Wie auch immer Apple es nennen wird, das 12-Zoll-Modell soll noch dünner und leichter als das aktuelle MacBook Air sein. „Sein hochauflösendes Display liefert außerdem die herausragende visuelle Erfahrung des MacBook Pro Retina“, sagte Kuo.

[mit Material von Brooke Crothers, News.com]

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5 Kommentare zu Analyst: Apple plant höher auflösendes iPad und Billig-iMac

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  • Am 14. Oktober 2013 um 17:57 von Andreas

    Da kann ich wirklich nur absolut zustimmen! Das, was du schreibst ist gänzlich richtig.

    • Am 14. Oktober 2013 um 21:39 von JackWolfskin

      Wir wollen schließlich nicht, dass Apple ein Produkt für das gemeine Volk wird…

      • Am 15. Oktober 2013 um 8:09 von Peter

        Apple-Produkte sind nicht die besten Produkte, sie werden nur zum höchsten Preis verkauft. Und manche glauben noch sie sind die Größten, wenn sie sowas besitzen.

        • Am 15. Oktober 2013 um 8:48 von Frank Furter

          Apple Produkte sind gut, aber nicht die besten, qualitativ hochwertigsten oder innovativsten. Sie haben nur die beste Image-Werbung der Welt und damit können sie alles mit größtmöglicher Marge verticken.

  • Am 14. Oktober 2013 um 17:48 von PeerH

    Und ich wette, dass es keinen ‚Billig-Mac‘ geben wird, genauso wenig, wie es ein ‚Billig-iPhone gab‘. Und das ist gut so. Billig sollen mal die anderen machen.

    Qualität hat ihren Preis. Wie man auch an qualitativ hochwertigen Windows PCs sehen kann, die kosten auch deutlich über 1.000€.

    Die Forderung nach ‚Billig‘ Produkten von Apple ist Analysten Geschwätz, und sobald Apple das machen würde, würden dieselben Analysten sich ‚um die Marge sorgen‘.

    Der Markt für Billig-Produkte ist gesättigt, einen Euro gewinnt man nur im Highend Segment.

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