BND muss nur in Ausnahmefällen über Datenaustausch mit NSA Auskunft erteilen

Uhr von Björn Greif

Das hat das Bundesverwaltungsgericht in erster Instanz entschieden. Es wies damit die Klage eines Bundestagsabgeordneten der Linken zurück. Dieser wollte wissen, ob und in welchem Umfang der BND ihn betreffende personenbezogene Daten an den US-Geheimdienst weitergegeben beziehungsweise welche der BND von der NSA erhalten hat. » weiter

Verfassungsschutz: Snowden soll russischer Agent sein

Uhr von Stefan Beiersmann

Verfassungsschutzpräsident Hans-Georg Maaßen vermutet eine Zusammenarbeit mit SWR oder FSB. Darauf sollen gezielte Desinformationskampagnen der Geheimdienste hinweisen. Er räumt ein, dass seine Behörde die Vorwürfe nicht belegen kann. » weiter

Bericht: US-Regierung will NSA-Daten mehr Behörden verfügbar machen

Uhr von Florian Kalenda

CIA und FBI könnten dann direkt auf die Archive zugreifen. Das soll die Chance erhöhen, dass wichtige Informationen auch tatsächlich entdeckt werden. Bisher mussten sie sich an die NSA wenden und erhielten nur gefilterte Datenauszüge, für die ihre Genehmigung galt. » weiter

Bericht: NSA erhält weniger Internetdaten als angenommen

Uhr von Stefan Beiersmann

US-Provider liefern demnach nur Daten zu vorgegebenen Selektoren. Datenschützer und NSA-Kritiker hatten bisher angenommen, dass sie jegliche Kommunikation weitergeben. Die Einschränkung gilt aber offenbar nur für Abhörmaßnahmen nach dem US-Gesetz FISA. » weiter

Dokumentarfilm: Stuxnet war Teil eines geplanten US-Cyberangriffs

Uhr von Florian Kalenda

Operation "Nitro Zeus" sollte sich gegen zivile ebenso wie militärische Infrastruktur richten und Kraftwerke ebenso wie die Luftabwehr lahmlegen. Das sagen Insider im heute anlaufenden Dokumentarfilm "Zero Days". Der Angriff wurde wegen unabsehbarer Folgen für die Zivilbevölkerung abgeblasen. » weiter

US-Geheimdienstchef will Internet der Dinge für Überwachung nutzen

Uhr von Florian Kalenda

Auf Anfrage teilt James Clapper dem US-Senat mit: "In Zukunft könnten Geheimdienste das [Internet der Dinge] für Identifikation, Überwachung, Beobachtung, Standortverfolgung und Zielauswahl für die Rekrutierung nutzen, oder um Zugriff auf Netze und Anwender-Zugangsdaten zu erhalten." » weiter

Snowden-Unterlagen: NSA und GCHQ fingen Drohnen-Videos ab

Uhr von Florian Kalenda

Unter anderem ist erstmals eine bewaffnete israelische Drohne zu sehen. Die Bilder stammen überwiegend aus den Jahren 2009 und 2010. Sie wurden als analoge Satellitenübertragung von einer RAF-Basis auf Zypern aus abgefangen und mittels Open-Source-Programmen dechiffriert. » weiter

NSA hackt Netzwerke auch ohne Zero-Day-Lücken

Uhr von Stefan Beiersmann

Sie spielen laut einem NSA-Vertreter bei staatlichen Hackerangriffen eher eine untergeordnete Rolle. Stattdessen setzt die NSA offenbar auf Beharrlichkeit. Ihm zufolge sind beispielsweise privat genutzte Firmencomputer ein wichtiger Angriffspunkt. » weiter

Dokumente von 2011 belegen NSA-Kenntnis von Juniper-Hintertür

Uhr von Florian Kalenda

Dass der US-Geheimdienst den Code selbst einschleuste, lässt sich mit dem Schriftstück aus dem Fundus von Edward Snowden nicht belegen. Die NSA informierte den US-Anbieter von Netzwerklösungen aber auch nicht. Vielmehr beschreibt er Junipers Sicherheitsbemühungen als "Gefahr für die Signalaufklärung." » weiter

NSA beendet massenhafte Sammlung von Telefon-Metadaten

Uhr von Stefan Beiersmann

Eine zuletzt gültige Übergangsfrist lief am Samstag ab. Die gesammelten Daten speichert der Geheimdienst noch mindestens bis Ende Februar. Die vollständige Löschung erfolgt erst nach Abschluss aller laufenden Ermittlungsverfahren. » weiter

NSA-Whistleblower: Keine Software ist „sicher vor Überwachung“

Uhr von Stefan Beiersmann

Der ehemalige NSA-Beamte William Binney bezieht seine Aussage auch auf freie und Open-Source-Software. Ihm zufolge stehen der NSA dank eines Jahresbudgets von 10 Milliarden Dollar enorme Ressourcen zur Verfügung. Die Flut der von der NSA gesammelten Daten verhindere aber eine effektive Auswertung. » weiter

Bericht: NSA legt mehr als 90 Prozent ihrer Zero-Day-Lücken offen

Uhr von Stefan Beiersmann

Diese Zahl bezieht sich nur auf die "gravierendsten" Schwachstellen. Oftmals nutzt die NSA die Anfälligkeiten vor einer Offenlegung für eigene Zwecke. Einige Schwachstellen hält der Geheimdienst aus Gründen der "nationalen Sicherheit" auch dauerhaft geheim. » weiter