NSA-Mitarbeiter wegen angeblichen Datendiebstahls verhaftet

von Florian Kalenda

Bei seiner Festsetzung am 29. August fanden sich überwiegend geheime Unterlagen der Regierung in seinem Haus und Auto. Er gilt als möglicher weiterer Whistleblower. Anders als Edward Snowden wird er nicht nach dem Espionage Act belangt. weiter

Überwachungskameras mit Hintertür: BND verheimlichte NSA-Spionage

von Bernd Kling

Die Kameras der US-Firma NetBotz wurden in Sicherheitsbereichen wie Serverräumen installiert. Der Bundesnachrichtendienst erfuhr bereits 2004 davon, informierte aber offenbar weder deutsche Behörden noch Verbündete. 2007 ließ sich NetBotz vom französischen Konzern Schneider Electric übernehmen. weiter

Bericht: NSA half Belgien beim Auswerten von Mobilfunkverkehr

von Florian Kalenda

Sie soll so laut Buzzfeed wesentlich zur Verhaftung des flüchtigen Paris-Attentäters Salah Abdeslam beigetragen haben. Konkret half sie demnach bei der Erfassung des Datenverkehrs rund um das Begräbnis eines seiner Komplizen. weiter

NSA-Website teilweise offline

von Bernd Kling

Der Ausfall beginnt wenige Stunden nach der Veröffentlichung von NSA-Hackertools durch die Shadow Brokers. Der US-Auslandsgeheimdienst hüllt sich zunächst in Schweigen - und führt später ein technisches Problem im Zusammenhang mit stürmischem Wetter nahe seiner Zentrale an. weiter

NSA-Hackertools: Kaspersky hält sie für authentisch

von Bernd Kling

Die von den ominösen "Shadow Brokers" veröffentlichten Tools sollen Angriffswaffen der Equation Group sein, einer offensiven NSA-Einheit für Cyberangriffe. Dieser Einschätzung schließen sich Sicherheitsexperten wie Bruce Schneier und Whistleblower Edward Snowden an - und vermuten Russland hinter der Veröffentlichung. weiter

BND muss nur in Ausnahmefällen über Datenaustausch mit NSA Auskunft erteilen

von Björn Greif

Das hat das Bundesverwaltungsgericht in erster Instanz entschieden. Es wies damit die Klage eines Bundestagsabgeordneten der Linken zurück. Dieser wollte wissen, ob und in welchem Umfang der BND ihn betreffende personenbezogene Daten an den US-Geheimdienst weitergegeben beziehungsweise welche der BND von der NSA erhalten hat. weiter

Glas der Vernunft: Kasseler Bürger ehren Edward Snowden

von Bernd Kling

"Edward Snowden hat uns aufmerksam gemacht auf die Gefahren einer ungezügelten Datennutzung und Datenspeicherung", begründet die Jury ihre Entscheidung. Die Auszeichnung gilt Personen, die sich um Vernunft, Toleranz und die Überwindung ideologischer Schranken verdient gemacht haben. weiter

NSA priorisiert Investition in Smartphone-Hacks nach Popularität

von Florian Kalenda

"Wenn es keinen Schurken gibt, der das benutzt, dann machen wir das nicht", erklärt der stellvertretende NSA-Direktor Richard Ledgett. Deshalb konnte der Dienst auch nicht dem FBI beim Entsperren des iPhone 5C eines Attentäters von San Bernardino helfen. weiter

Verfassungsschutz: Snowden soll russischer Agent sein

von Stefan Beiersmann

Verfassungsschutzpräsident Hans-Georg Maaßen vermutet eine Zusammenarbeit mit SWR oder FSB. Darauf sollen gezielte Desinformationskampagnen der Geheimdienste hinweisen. Er räumt ein, dass seine Behörde die Vorwürfe nicht belegen kann. weiter

Bericht: US-Regierung will NSA-Daten mehr Behörden verfügbar machen

von Florian Kalenda

CIA und FBI könnten dann direkt auf die Archive zugreifen. Das soll die Chance erhöhen, dass wichtige Informationen auch tatsächlich entdeckt werden. Bisher mussten sie sich an die NSA wenden und erhielten nur gefilterte Datenauszüge, für die ihre Genehmigung galt. weiter

Bericht: NSA erhält weniger Internetdaten als angenommen

von Stefan Beiersmann

US-Provider liefern demnach nur Daten zu vorgegebenen Selektoren. Datenschützer und NSA-Kritiker hatten bisher angenommen, dass sie jegliche Kommunikation weitergeben. Die Einschränkung gilt aber offenbar nur für Abhörmaßnahmen nach dem US-Gesetz FISA. weiter

Dokumentarfilm: Stuxnet war Teil eines geplanten US-Cyberangriffs

von Florian Kalenda

Operation "Nitro Zeus" sollte sich gegen zivile ebenso wie militärische Infrastruktur richten und Kraftwerke ebenso wie die Luftabwehr lahmlegen. Das sagen Insider im heute anlaufenden Dokumentarfilm "Zero Days". Der Angriff wurde wegen unabsehbarer Folgen für die Zivilbevölkerung abgeblasen. weiter