EU-Generalanwalt verneint generelles Speicherverbot für Webseitenbetreiber

von Björn Greif

In der EU müssen Manuel Campos Sánchez-Bordona zufolge Gerichte im Einzelfall darüber entscheiden, ob Verbindungsdaten von Besuchern auf Vorrat gespeichert werden dürfen. Eine dynamische IP-Adresse wertet er als "personenbezogenes Datum", das in der Regel die Identifizierung des Nutzers ermöglicht. Darüber streiten die Bundesregierung und der Piraten-Politiker Patrick Breyer. weiter

Apple will noch jahrelang Musik zum Download anbieten

von Florian Kalenda

Es widerspricht einem Bericht über das Ende von iTunes in zwei oder spätestens vier Jahren. Weder das eine noch das andere trifft zu. Laut Branchenverband IFPI liegen Downloads derzeit weltweit noch vor Streaming. Möglicherweise wird diese Art Musikkauf sich wie die Vinyl-Schallplatte länger als erwartet halten. weiter

Intel setzt auf Atom-Forschung statt Atom-Prozessoren

von Bernd Kling

Der Chiphersteller hat eine Zusammenarbeit mit dem französischen Zentrum für Kernenergie CEA vereinbart, das sich auch intensiv mit erneuerbaren Energien befasst. Die gemeinsame Grundlagenforschung zielt auf schnellere drahtlose Netzwerke, Niedrigenergie-Technologien für das Internet der Dinge sowie 3D-Displays ab. weiter

Telefónica kündigt vollständig mobiles Bankkonto „O2 Banking“ an

von Björn Greif

Kunden sollen damit per Smartphone ein Girokonto eröffnen, Daueraufträge und Überweisungen erstellen sowie Kontostand und Transaktionen überprüfen können. Das in Kooperation mit der Fidor Bank umgesetzte Angebot umfasst auch eine kostenlose MasterCard. Statt Zinsen gibt es zusätzliches Highspeed-Datenvolumen. weiter

Bericht: Android-Geräte weit fehleranfälliger als iPhones

von Bernd Kling

Ein Hersteller von Diagnostiksoftware beklagt ein "eklatantes Missverhältnis" bei der Anfälligkeit von Mobilgeräten. Demnach fielen 44 Prozent der Android-Geräte durch Fehler und Leistungsschwächen auf, jedoch nur 25 Prozent der iOS-Geräte. Bei 74 Prozent der Android-Smartphones sollen sich Apps durch Abstürze bemerkbar gemacht haben. weiter

Samsung erweitert Enterprise Device Program

von Björn Greif

Ausgewählte Business-Smartphones erhalten nun über einen Zeitraum von drei statt zwei Jahren monatliche Sicherheitsupdates. Mit dem Galaxy Tab S2 wird erstmals auch ein Tablet von dem Programm abgedeckt. Es bekommt aber nur zwei Jahre lang "regelmäßige" Sicherheitsaktualisierungen. weiter

Yahoo zahlt 2000 Dollar für Hinweis auf ImageMagick-Lücke

von Florian Kalenda

Es verspricht eigentlich bis zu 15.000 Dollar fürs Finden von Lücken mit großen potenziellen Auswirkungen. Sicherheitsforscher Behrouz Sadeghipour hatte die Schwachstelle "ImageTragick" auf der Yahoo-Site Polyvore am 4. Mai gemeldet und Beispielcode beigefügt. Er ist aber nicht ihr Entdecker. weiter

Bericht: Apples Forschungsausgaben steigen 2016 um 30 Prozent

von Florian Kalenda

Und 2017 wird das Forschungsbudget voraussichtlich über 12 Milliarden Dollar betragen. Zum Start des ersten iPhone 2007 waren es knapp 800 Millionen Dollar. Vermutlich fließt nicht die ganze Summe in die Entwicklung der Apple Watch 2: Ein Analyst sieht den Konzern vor dem "größten Schwenk" seiner Geschichte. weiter

Google Translate für Android übersetzt jetzt direkt innerhalb von Apps

von Björn Greif

Nach dem Kopieren des Textes lässt sich die Übersetzung in einem Pop-up-Fenster anzeigen. Dadurch wird ein stetiger Wechsel zwischen Anwendungen überflüssig. Die ebenfalls aktualisierte iOS-Version unterstützt nun den unter Android schon länger verfügbaren Offline-Modus. weiter

Nutzerzahl von Samsungs Gear VR übersteigt eine Million

von Florian Kalenda

Das hat Oculus ermittelt. Facebook steht vor der Einführung von "360 Photos" in seinem News Feed. Parallel informiert Forrester in einem Report über Chancen durch VR für Firmen. Es erwartet, dass bis 2025 etwa acht Prozent der US-Beschäftigten brillenbasierte Technik für VR oder AR einsetzen werden. weiter

Ex-Sun-CEO Schwartz: Java-APIs waren bewusst für alle offen

von Florian Kalenda

Im Prozess Oracle gegen Google erklärte er als Zeuge: "Die Strategie war es, sich über diese offenen APIs zu verständigen und bei den Implementierungen in Wettbewerb zu treten." Das galt auch für unangenehme Konkurrenten wie das GNU-Projekt Classpath. Schwartz fühlte sich davon genervt - aber eine Lizenz benötigte es ebenso wenig wie Google. weiter

Entwicklerversion von Opera führt Energiesparmodus ein

von Björn Greif

Er soll beim Einsatz auf einem Notebook die Akkulaufzeit im Vergleich zu älteren Versionen oder Google Chrome um bis zu 50 Prozent verlängern. Dazu werden etwa die Aktivität von Hintergrund-Tabs reduziert, nicht genutzte Plug-ins pausiert und die Videowiedergabe angepasst. Der integrierte VPN-Client wurde ebenfalls verbessert. weiter

Salesforce setzt IoT-Cloud auf AWS auf

von Florian Kalenda

Dadurch will es das "unkontrollierte exponentielle Wachstum" des neuen Diensts abfedern. Er ist bei ausgewählten Kunden im Test und wird wohl in der zweiten Jahreshälfte 2016 starten. Salesforce zufolge kann er in jeder Public Cloud und im eigenen Rechenzentrum laufen. weiter

Microsoft stellt Kalender-App Sunrise Ende August ein

von Björn Greif

Dann wird die Anwendung nicht mehr funktionieren. Zudem wurde sie bereits aus Google Play entfernt. Auch in Apples App Store wird sie bald nicht mehr verfügbar sein. Ihre Funktionen sollen in Outlook für Android und iOS einfließen. weiter

Amazon stellt Deep-Learning-Technik unter Open-Source-Lizenz

von Björn Greif

Die Deep Scalable Sparse Tensor Network Engine (DSSTNE) ist ab sofort unter der Apache-2.0-Lizenz auf GitHub verfügbar. Amazon selbst setzt sie dazu ein, Kunden seiner Verkaufsplattform passende Produkte zu empfehlen. Von der Freigabe erhofft es sich eine schnellere Weiterentwicklung und weitere Verbreitung der Technik. weiter

Operation Pawn Storm: Hacker nehmen CDU ins Visier

von Stefan Beiersmann

Es geht ihnen offenbar um Anmeldedaten für geschäftliche und private E-Mail-Konten hochrangiger CDU-Mitglieder. Dafür richten sie einen gefälschten CDU-Server in Lettland ein. Die Hacker erstellen aber auch Phishing-Websites für die E-Mail-Provider GMX und Web.de. weiter