Datenklau bei Monster weitet sich aus

Finanzielle Daten wurden angeblich nicht gestohlen

Der Datenklau bei der Jobbörse Monster nimmt immer größere Ausmaße an. Möglicherweise sind weit mehr als die 1,3 Millionen Bewerber betroffen, zu deren Daten sich kürzlich Hacker Zugang verschafft hatten. Das meldet die Financial Times Deutschland.

Vergangenen Mittwoch hatte Sal Iannuzzi, CEO von Monster Worldwide, eingeräumt, dass der letzte Datendiebstahl kein Einzelfall gewesen sei. Die Jobbörse sei schon zuvor ins Visier von Hackern geraten. Er könne auch keine Garantien geben oder weitere Angriffe ausschließen. Es gebe jedoch keine Anzeichen, dass finanzielle Informationen gestohlen worden seien. Nach dem Vorfall hätten 200 bis 300 Jobsuchende ihren Account bei Monster gekündigt.

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2 Kommentare zu Datenklau bei Monster weitet sich aus

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  • Am 31. August 2007 um 20:30 von FDL

    Datenklau!!
    Solange Daten nicht gelöscht oder wissentlich verändert werden, ist das Problem nach meiner Meinung nicht sonderlich schlimm. Aber die Sache wird weitere Kreise ziehen, falls Recherschen zu früherer Arbeitgeber verfolgt werden. Ein riesiges Schneeballsystem, würde ich sagen, gerät dann in Bewegung. Es ist u.a. auch ziemlich bescheiden, dass man erst über die Presse davon Wind bekommt, während der Betreiber sich damit bedeckt hält. Schlimmer wird es, wenn sich dubiose Firmen dann auf ein Monsterprofil bei Ihren Gesuchen beziehen; dann kann man nicht mehr zwischen seriösen und unseriösen Angeboten unterscheiden.

    • Am 1. September 2007 um 9:32 von jms

      AW: Datenklau!!
      Das lässt mich kalt : Als ich vor bald 25 Jahren ein erstes mal Arbeitslos gemeldet war, bekamm ich ein Besuch von einem Versicherungswerber, der mir gleich eröffnete dass ich ja arbeitslos war und vieleicht Lust hätte, Versicherungen zu verkaufen; ich bekämme sogar eine Schulung.
      Damals gabs kein Internet, Daten mussten also "mündlich" weitergegeben worden sein. Ist halt ein riesen Geschäft, damals wie heute. Und dass man beim alten Arbeitgeber nachfragt, ist sogar legitim, was jetzt genau vermittelt wird leider nicht immer, aber die Fragen ja. Also keine Panik, es ist schon seit langem so. Nur die Art in diesem Fall ist schon nennenswert da "gestohlen" wurde. Ich bin nur über die Leute genervt, die einfach solche Firmen gross werden lassen indem sie ihre Bewerbungen ablegen. Wenn es keiner machen würde, wären wir eine Plage los.

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