EFF erringt Teilsieg in Prozess gegen NSA-Überwachung

Das Verfahren ist bereits seit 2008 anhängig und kann weitergehen. Die US-Regierung wollte das verhindern, da der Prozess Staatsgeheimnisse und die nationale Sicherheit gefährde. Die Bürgerrechtsorganisation wirft dem Geheimdienst die verfassungswidrige Überwachung der elektronischen Kommunikation vor. weiter

PRISM: MIT-Tool erstellt Kommunikationsprofil aus Metadaten

Das Online-Projekt "Immersion" visualisiert das Beziehungsgeflecht eines E-Mail-Nutzers. Es greift nicht auf die Kommunikationsinhalte selbst zu. "Metadaten sind meist wertvoller als der Inhalt der Kommunikation", sagt PRISM-Enthüller Edward Snowden. weiter

Edward Snowden: NSA spioniert auch mit deutscher Hilfe

Auch deutsche Behörden und Telekomfirmen beteiligen sich angeblich an den Spähprogrammen. Insbesondere der BND soll intensiver als bislang bekannt mit dem US-Geheimdienst zusammenarbeiten. Snowden berichtet außerdem von einer Komplettdatenspeicherung im Rahmen des britischen Tempora-Programms. weiter

NSA-Enthüller Snowden wurde zum Hacker ausgebildet

Er absolvierte eine Ausbildung zum "zertifizierten ethischen Hacker". Sein Lebenslauf zeichnet den Aufstieg vom einfachen Computertechniker zum "Experten in Cyber-Gegenspionage". Dank seiner Kompetenzen bekam er offenbar breiten Zugang zu den geheimen NSA-Programmen.. weiter

US-Bürger protestieren am Nationalfeiertag gegen NSA-Schnüffelei

Die Bewegung "Restore the Fourth" bezieht sich auf den Verfassungszusatz, der Schutz vor staatlichen Übergriffen verspricht. Demonstranten in San Francisco verkleiden sich als Freiheitsstatue und Uncle Sam. Websites wie Mozilla und WordPress.org schließen sich mit Online-Protesten an. weiter

EU-Parlament verurteilt NSA-Spionage

Trotz einer scharf formulierten Resolution fällt die Reaktion der EU insgesamt verhalten aus. Die Verhandlungen über ein Freihandelsabkommen mit den USA werden nicht verschoben. Die EU-Kommission prüft angeblich, ob das britische Spähprogramm Tempora gegen europäisches Recht verstößt. weiter

PRISM-Informant Edward Snowden kündigt weitere Enthüllungen an

In einem Brief an den Präsidenten Ecuadors bedankt er sich für die Hilfe bei seiner Flucht nach Moskau. Russland liegt inzwischen auch ein Asylantrag Snowdens vor. Der Whistleblower wirft der US-Regierung indes Täuschung und Rechtsbeugung vor. weiter

Abhörprogramm PRISM gibt offenbar doch auch E-Mail-Zugriff

Die US-Regierung hat ihre Abhörausrüstung angeblich auf den Betriebsgeländen privater Firmen installiert. Die Geheimdienste sollen so in der Lage sein, ihre Ziele in Echtzeit zu überwachen. Als erstes großes Unternehmen lieferte offenbar Microsoft Daten für PRISM. weiter

Nach Google-Klage: US-Gericht will Firmeneingaben offenlegen

Der auf den ersten Blick kleine Schritt könnte zu mehr Transparenz bei Internetüberwachung führen. Der Foreign Intelligence Surveillance Court gilt als geheimstes Gericht der USA. Das Justizministerium hat der Entscheidung bereits zugestimmt. weiter

PRISM: Studenten beschweren sich bei EU über US-Firmen

Die Initiative "Europe versus Facebook" zeigt Töchter von Facebook, Apple, Microsoft, Skype und Yahoo an. Der Datentransfer in Länder außerhalb der EU ist rechtswidrig, wenn im Zielland kein angemessener Datenschutz gewährleistet ist. Dies sieht man nach Enthüllungen über NSA-Spionageprogramme nicht mehr gegeben. weiter

Wikileaks verweigert Angaben zum Aufenthaltsort Edward Snowdens

Der in den USA wegen Spionage angeklagte PRISM-Enthüller befindet sich laut Julian Assange "an einem sicheren Ort". Er verließ Hongkong, da ihm jahrelange Inhaftierung während des Streits um seine Auslieferung drohte. Der Whistleblower plant inzwischen weitere Enthüllungen. weiter

NSA ergreift Maßnahmen gegen Whistleblower

Das größte Problem sind Administratoren mit Zugriff auf geheime Informationen. Die NSA beschäftigt etwa 1000 solche Superuser. Künftig soll eine "Zwei-Mann-Regel" gelten. weiter

Belegt: NSA kann Telefonate von Amerikanern abhören

Der britische Guardian enthüllt weitere Dokumente zur Überwachungspraxis. Der NSA ist die Speicherung umfangreicher elektronischer Kommunikation für bis zu fünf Jahre erlaubt. Zugriffe darauf erfolgen ohne gerichtliche Überprüfung und liegen im Ermessen der NSA-Analysten. weiter

Auch Apple veröffentlicht Statistiken zu Regierungsanfragen

Zwischen 1. Dezember 2012 und 31. Mai 2013 gingen 4000 bis 5000 Regierungsanfragen ein. Sie betrafen 18.000 bis 19.000 Konten. NSA-Anfragen werden nicht gesondert ausgewiesen. Apple lehnt nach eigenen Angaben alle Anträge mit "Ungereimtheiten" ab. weiter