HPE stellt ProLiant DL325 mit AMD Epyc vor

Damit erweitert der weltgrößte Serverhersteller sein Portfolio um ein weiteres Produkt mit AMD-Prozessor. Der Serverhersteller reklamiert einen 25-prozentigen Vorteil im Preis-Leistungsverhältnis gegenüber Mitbewerbern.

Hewlett Packard Enterprise (HPE) erweitert sein ProLiant-Gen10-Portfolio mit dem neuen Single-Prozessor-Server ProLiant DL325. Das Modell ist mit AMDs Epyc-Prozessor ausgestattet und bietet laut HPE mehr Leistung als Standard-Dual-Socket-Lösungen auf Intel-Basis. Der Serverhersteller reklamiert einen 25-prozentigen Vorteil im Preis-Leistungsverhältnis.

HPE Gen10 DL325 mit AMD Epyc (Bild: ZDNet.de)

Die Vorteile des ProLiant DL325 Gen 10 sieht HPE vor allem bei Software, die pro Prozessorsockel lizenziert wird. Hier können Kunden Tausende von Euro sparen. Außerdem ermöglicht der ProLiant DL325, der bis zu 32 Kerne, 2 Terabyte RAM und bis zu 40 Terabyte NVM-SSD-Storage in einem 1HE-Gehäuse bietet, eine deutlich effizientere Ausnutzung des Rechenzentrums.

Laut HPE sorgt der ProLiant DL325 für bis zu 27 Prozent niedrigere Kosten pro virtueller Maschine (VM) als der führende Dual-Prozessor-Konkurrent für Virtualisierung. Darüber hinaus können Kunden mit HPE OneView viele Systemverwaltungsaufgaben, einschließlich der Bereitstellung neuer virtueller Maschinen, erheblich beschleunigen. Weitere Details zu den Vorteilen von AMDs Single-Socket-Systemen gegenüber dem Mitbewerb liefert ein Whitepaper von Moor Insightes & Strategies.

Moor Insights & Strategy: ProLiant DL325 (Screenshot: ZDNet.de)

„Kunden versuchen, die Bereitstellung neuer Produkte und Dienstleistungen zu beschleunigen und benötigen innovative Technologien, um ihre Geschäftsziele zu erreichen“, sagte Justin Hotard, Vice President und General Manager, Volume Global Business Unit, HPE. „Wir haben uns mit AMD zusammengetan, um den HPE ProLiant DL325 Gen10 Server bereitzustellen, um die Vorteile der AMD Epyc-Architektur voll auszuschöpfen und eine führende Single-Prozessor-Virtualisierungsleistung bei gleichzeitiger Senkung der Gesamtbetriebskosten (TCO) zu erzielen“.

Wie alle HPE-Server der 10. Generation bietet auch der ProLiant DL325 mit HPE Silicon Root of Trust einen integrierten Sicherheitschip, der zusammen mit AMD Secure Processor im Epyc-Chip die Sicherheit schon beim Booten erhöht, indem sichergestellt wird, dass kein kompromittierter Firmware-Code ausgeführt wird.

HPE erweitert mit dem ProLiant DL325 sein bisheriges Server-Portfolio auf Basis von AMD-Prozessoren.
Dazu zählen HPE Moonshot, HPE ProLiant MicroServer Gen10, HPE Cloudline und HPE ProLiant DL385 Gen10.

Die HPE ProLiant DL325 wird ab Juli ausgeliefert und wird wie der ProLiant DL385 als VMware vSAN Ready Nodes zertifiziert. Zusätzlich unterstützt der HPE ProLiant DL385 Gen10 Server jetzt den AMD Radeon Instinct MI25 Accelerator, um eine massive Beschleunigung für hochparallele Hochleistung zu erreichen.

HIGHLIGHT

IDC-Studie: IT-Security in Deutschland 2018

Der Executive Brief "IT-Security in Deutschland 2018" bietet IT- und Fachbereichsentscheidern auf Basis der Studien-Highlights Best Practices und Empfehlungen für die Stärkung der IT-Sicherheit in ihrem Unternehmen.

Themenseiten: AMD, HPE, Prozessoren, Server

Fanden Sie diesen Artikel nützlich?
Content Loading ...
Whitepaper

ZDNet für mobile Geräte
ZDNet-App für Android herunterladen ZDNet-App für iOS

Artikel empfehlen:

Neueste Kommentare 

Noch keine Kommentare zu HPE stellt ProLiant DL325 mit AMD Epyc vor

Kommentar hinzufügen

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *