Microsoft kündigt Surface Hub 2 an

Das 50,5-Zoll große Windows-10-Gerät will der Hersteller dieses Jahr mit ausgewählten Kunden testen. Ab 2019 soll Surface Hub 2 allgemein verfügbar sein.

Wie erwartet, hat Microsoft den Nachfolger des seit 2016 erhältlichen Großbildschirm Surface Hub auf Basis von Windows 10 angekündigt. Surface Hub 2 ist mit 50 Zoll etwas kleiner als das bisherige Einstiegsmodell, das über einen 55 Zoll großen Bildschirm verfügt und ab 10.200 Euro erhältlich ist. Ob es auch einen Nachfolger für das 25.200 Euro teure größerer Modell mit 84-Zoll-Screen geben wird, hat Microsoft nicht mitgeteilt.

Im Vergleich zum bisherigen Einstiegsmodell mit Full-HD-Auflösung bietet Surface Hub 2 ein 4K-Display im 3:2-Format. Für die Interaktion am Bildschirm ist das Gerät mit 4K-Kameras ausgestattet. Eine dynamische Rotation erlaubt es, Inhalte intuitiv in der Portrait- oder Landschaftsansicht zu bearbeiten. Außerdem ist Surface Hub 2 schlanker als sein Vorgänger. Zudem soll es dank der zusammen mit Steelcase entwickelten Rollständer und Wandhalterungen mobiler sein als sein Vorgänger.

Surface Hub 2: Bis zu vier Modelle lassen sich aneinanderreihen (Bild: Microsoft)

Darüber hinaus lässt es sich mit bis zu vier Devices aneinanderreihen. Das soll sowohl im Hoch- als auch im Querformat möglich sein und die Nutzung von verschiedenen Anwendungen von mehreren Nutzern gleichzeitig ermöglichen. Die für das Surface Hub 2 zum Einsatz kommende Windows-10-Version soll daher auch das gleichzeitige Anmelden von mehreren Benutzern ermöglichen, sodass sie gleichzeitig auf ein einzelnes, in der Cloud gespeichertes gemeinsames Dokument zugreifen, zusammenarbeiten und es speichern können.

Surface Hub 2: Bis zu vier Modelle lassen sich aneinanderreihen (Bild: Microsoft)

Microsoft positioniert das Surface Hub als Alternative zu gängigen Videokonferenzsystemen und digitalen Whiteboards. So lassen sich beispielsweise mittels OneNote Ideen, Aufgaben oder nächste Schritte miteinander teilen, bearbeiten oder organisieren. Auf dem Surface Hub erstellte Mitschriften aus Meetings können sofort allen Teilnehmern zur Verfügung gestellt werden. Während der Sitzung lassen sich entstehende Fragen durch ein über das ebenfalls vorinstallierte Skype for Business spontan initiiertes Video- oder Telefongespräch mit nicht anwesenden Mitarbeitern klären. Die simultane Eingabe mit Stift- und Multitouch-Gesten erlaubt es, Inhalte aus anderen Apps einzufügen, zu bewegen und zu verschieben.

Nach eigenen Angaben hat Microsoft seit dem Beginn der Auslieferung im März 2016 Surface Hub an über 5000 Kunden in 25 Ländern ausgeliefert. Mehr als die Hälfte der Fortune-100-Unternehmen seien mit dem Gerät ausgestattet.

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